Spielebranche: Sega streicht 300 Stellen
Seit ein paar Monaten arbeitet das aus Japan stammende Unternehmen Sega an einer Neuausrichtung seiner Geschäftstätigkeiten, jetzt liegen erste offizielle Ergebnisse(öffnet im neuen Fenster) vor. Die haben vor allem Auswirkungen auf das Geschäft mit Spielhallen-Automaten, aber auch auf die Entwicklung und Vermarktung von "Digital Games", wie dieser Geschäftszweig bei Sega heißt. Künftig will sich die Firma stärker auf Smartphone- und PC-Onlinegames konzentrieren.
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Klassische Einzelspieler- und Multiplayertitel etwa mit dem Firmenmaskottchen Sonic dürfte es also weniger geben – diesen war in den letzten Jahren sowieso kein großer Erfolg vergönnt. Auf die britische Sega-Tochter The Creative Assembly, die unter anderen für die in Deutschland besonders populäre Strategiespielserie Total War verantwortlich zeichnet, haben die Restrukturierungen wohl zumindest vorerst keine Auswirkungen.
Stattdessen ist vor allem Sega of America betroffen. Die Niederlassung in San Francisco wird in den Süden von Kalifornien verlagert. Rund 300 Mitarbeiter – von weltweit über 10.000 im Gesamtkonzern – bekommen Abfindungsangebote.
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