Spielebranche: PS4 schlägt Xbox One in Deutschland

Deutschland gilt traditionell als Region, in der Microsoft mit seiner Xbox einen schweren Stand hat. Das ist offenbar auch bei der neuesten Konsolengeneration so: Rund 540.000 Geräte hat Sony hierzulande seit Ende 2013 von der Playstation 4 verkauft, während Microsoft im annähernd gleichen Zeitraum auf 170.000 Geräte kommt.

Die Zahlen hat Börse Online(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht, sie basieren auf einer Studie von Media Control GfK. In den nächsten Tagen ist mit weiteren derartigen Daten zu rechnen: Traditionell veröffentlichen Verbände und Marktforscher vor der Gamescom ihre neuesten Analysen.

Für Microsoft dürften die nun veröffentlichten Zahlen über die Konsolenverkäufe eine kleine Katastrophe sein. Bei den Konsolenvorgängern Playstation 3 und Xbox 360 hatte Sony mit 4,2 Millionen Einheiten "nur" einen doppelten Vorsprung, der nun auf das Dreifache angestiegen zu sein scheint.
Der Wert fügt sich gut in die internationalen Abverkäufe ein: Sony hat gerade offiziell bekanntgegeben, im letzten Quartal weltweit rund 3,5 Millionen PS4 verkauft zu haben, während Microsoft von 1,1 Millionen Geräten gesprochen hatte. Auch hier hat Sony also dreimal so viel geschafft wie der Konkurrent.
Grund zum Feiern dürfte auch Ubisoft haben: Laut Media Control GfK war Watch Dogs mit Erlösen von rund 18 Millionen Euro das umsatzstärkste Spiel in Deutschland. Electronic Arts soll mit einem Marktanteil von 16,7 Prozent der größte Publisher vor Nintendo mit 13,2 Prozent und Ubisoft mit 13,1 Prozent gewesen sein.