Spielebranche: Pokémon-Go-Macher und Unity entlassen Hunderte Mitarbeiter

Niantic stoppt Projekte wie ein Transformers-Spiel, der Engine-Hersteller Unity kündigt vor allem mit KI beschäftigten Angestellten.

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Pokémon Go basiert auf Unity.
Pokémon Go basiert auf Unity. (Bild: Tomohiro Ohsumi/Getty Images)

Bei den aus San Francisco stammenden Unternehmen Niantic und Unity gibt es fast zeitgleich Entlassungen von einem größeren Teil der Belegschaft. Niantic kündigt rund 90 Angestellten - was etwa 8 Prozent der Belegschaft sind.

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Bei Unity verlieren etwas mehr als 200 Mitarbeiter ihre Stelle. Das entspricht knapp 4 Prozent der Gesamtbelegschaft.

Nach einem Bericht von Bloomberg soll Niantic die Entwicklung von mehreren noch nicht veröffentlichten Spielen gestoppt haben.

Dabei soll es sich unter anderem um ein Augmented-Reality-Spiel auf Basis der Transformers handeln, das den Arbeitstitel Heavy Metal hatte. Ein weiteres gestopptes Projekt soll ein AR-Theaterspiel namens Hamlet sein.

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Niantic veröffentlichte 2016 sein bislang bekanntestes Spiel Pokémon Go. Das ist zwar in der öffentlichen Wahrnehmung nicht so präsent, gehört aber immer noch zu den umsatzstärksten Mobile Games weltweit.

Diesen Erfolg konnte Niantic bislang nicht wiederholen. Das 2019 veröffentlichte Wizards Unite konnte sich nicht durchsetzen - obwohl es immerhin in der Welt von Harry Potter spielte. 2021 wurde der Titel wieder eingestellt.

Gerade erst hat Niantic ein Geolocation-Basketballspiel namens NBA All-World angekündigt, das erstmals mit dem durch Ingress und Pokémon Go etablierten Spielmechaniken brechen und wirklich frische Ideen liefern soll.

Unity: Zu starke Konkurrenz durch Unreal Engine 5?

Über die Hintergründe der Entlassungen bei Unity ist wenig bekannt. Es soll vor allem Angestellte im Bereich der KI getroffen haben. Erst vor zwei Wochen soll Firmenchef John Riccitiello laut einem Bericht von Kotaku bei einer Betriebsversammlung gesagt haben, dass keine Entlassungen geplant seien.

Über die Gründe für die Kündigungen ist nichts bekannt. Es könnte damit zu tun haben, dass es derzeit für die Unity-Engine sehr starke Konkurrenz durch die Unreal Engine 5 gibt.

Vermutlich muss man sich um die nun entlassenen Personen keine großen Sorgen machen. Die meisten Firmen der Spielebranche sind trotz konjunktureller Eintrübungen und anderer Probleme immer noch auf der Suche nach mehr Mitarbeitern.

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