Spielebranche: Offenbar Entlassungen bei Activision Blizzard geplant

Schwächelnde Spielerzahlen bei Overwatch und Hearthstone, der Abschied des Actionspiels Destiny 2: Activision Blizzard steht vor Problemen. Nun müssen offenbar mehrere Hundert Mitarbeiter das Unternehmen verlassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Stand von Activision auf der E3 in Los Angeles
Stand von Activision auf der E3 in Los Angeles (Bild: Kevork Djansezian/Getty Images)

Der Publisher Activision Blizzard will Mitte Februar 2019 mehreren Hundert Mitarbeitern die Kündigung aussprechen. Das meldet das Wirtschaftsmagazin Bloomberg mit Bezug auf mehrere anonymen Quellen. Mit den Entlassungen und einer Umstrukturierung, bei der Funktionen in die Firmenzentrale verlagert werden, sollen Kosten gespart werden. Ob lediglich Angestellte in den USA oder auch in den Niederlassungen in aller Welt betroffen sind, ist noch nicht bekannt. Activision Blizzard beschäftigt rund 9.800 Mitarbeiter (Stand Ende 2017). Der Publisher hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Thema geäußert.

Stellenmarkt
  1. IT-Systembetreuerin/IT-Syste- mbetreuer (m/w/d)
    FFG Fahrzeugwerkstätten Falkenried GmbH, Hamburg
  2. Java Software Developer (w/m/d) Customer Service
    SSI SCHÄFER Automation GmbH, Giebelstadt, Dortmund, Münster, Oberviechtach
Detailsuche

Schon seit Monaten gibt es immer wieder Gerüchte über interne Querelen. Offiziell bestätigt ist der teils sehr kurzfristige Weggang von mehreren leitenden Managern, etwa von Finanzvorstand Spencer Neumann. Bei Blizzard hat der in der Community hoch angesehene Mike Morhaime - einer der Firmengründer - seinen Rücktritt verkündet, bei Activision ist Eric Hirshberg gegangen.

Auch Entwickler haben sich von dem Konzern verabschiedet: Bei dem vollständig zu Activision gehörenden Studio Sledgehammer Games etwa sind die beiden Gründer Glen Schofield und Michael Condrey gegangen; Condrey hat gerade bei 2K Games angeheuert.

Blizzard kämpft zudem mit zurückgehenden Spielerzahlen bei wichtigen Spielen wie Overwatch und Hearthstone. Außerdem muss das Studio sich aus der Community immer öfter Kritik anhören - etwa, nachdem des auf seiner Hausmesse Blizzcon 2018 statt eines echten Nachfolgers für Diablo 3 lediglich ein Mobile Game namens Diablo Immortal angekündigt hatte.

Golem Akademie
  1. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    14.11.2022, Virtuell
  2. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    30.05.-03.06.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Den bislang größten Schlag musste allerdings die Activision-Sparte hinnehmen: Mitte Januar 2019 hatte die Firma bekanntgegeben, dass sie sich von Destiny trennt und die weitere Betreuung und Vermarktung künftig dessen Entwicklerstudio Bungie überlässt. Allein dieser Schritt könnte den Umsatz von Activision laut dem Bericht von Bloomberg um bis zu 400 Millionen US-Dollar im Jahr verringern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Glennmorangy 12. Feb 2019

Es müssen vor allem Leute aus dem Marketing gehen und die haben zuletzt auch nicht gerade...

Michael Graetz2 11. Feb 2019

Ne, ich finde das genau richtig so.

quineloe 11. Feb 2019

Die Zyngaaktie steht auf einem Höchststand der letzten 6 Jahre und die Firma hat noch...

Glennmorangy 11. Feb 2019

Noch sehe ich die Qualität angeht bei Blizzard auf höchstem Niveau. Auf deren Spiele ist...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Strange New Worlds Folge 1 bis 3
Star Trek - The Latest Generation

Strange New Worlds kehrt zu episodenhaften Geschichten zurück und will damit Star-Trek-Fans alter Schule abholen. Das gelingt mit Bravour. Achtung, Spoiler!
Eine Rezension von Oliver Nickel

Strange New Worlds Folge 1 bis 3: Star Trek - The Latest Generation
Artikel
  1. LTE-Patent: Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland
    LTE-Patent
    Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland

    Ford fehlen Mobilfunk-Patentlizenzen, weshalb das Landgericht München eine drastische Entscheidung gefällt hat. Autos droht sogar die Vernichtung.

  2. Flowcamper: Elektro-Wohnmobil Frieda Volt auf VW-Basis vorgestellt
    Flowcamper
    Elektro-Wohnmobil Frieda Volt auf VW-Basis vorgestellt

    Das elektrische Wohnmobil Frieda Volt basiert auf einem umgebauten Volkswagen T5 oder T6 und ist mit einem 72-kWh-Akku ausgerüstet.

  3. Cariad: Aufsichtsrat greift bei VWs Softwareentwicklung durch
    Cariad
    Aufsichtsrat greift bei VWs Softwareentwicklung durch

    Die Sorge um die Volkswagen-Softwarefirma Cariad hat den Aufsichtsrat veranlasst, ein überarbeitetes Konzept für die ehrgeizigen Pläne vorzulegen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Borderlands 3 gratis • CW: Top-Rabatte auf PC-Komponenten • Inno3D RTX 3070 614€ • Crucial P5 Plus 2 TB 229,99€ • Preis-Tipp: Kingston NV1 2 TB 129,90€ • AVM FRITZ!Repeater 1200 AX 69€ • MindStar (u. a. Palit RTX 3050 339€) • MMOGA (u. a. Total War Warhammer 3 29,49€) [Werbung]
    •  /