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Spielebranche: Neue Konsole unter dem Markennamen Intellivision geplant

In den 80er Jahren war die Intellivision eine erfolgreiche Spieleplattform, nun soll es zu einer Art Comeback kommen. Hinter dem Projekt steckt der Gamedesigner und Musiker Tommy Tallarico.

Artikel veröffentlicht am ,
Tommy Tallarico im Jahr 2010 bei einer Veranstaltung in Paris
Tommy Tallarico im Jahr 2010 bei einer Veranstaltung in Paris (Bild: Francois Guillot/AFP/Getty Images)

Wer heute um die 50 Jahre alt ist, könnte beim Stichwort Intellivision leuchtende Augen bekommen - weil er sich an lange Nächte mit Klassikern wie Advanced Dungeons and Dragons erinnert, die es für die Spielkonsole Intellivision gab. Jetzt soll eine neue Plattform mit diesem Namen auf den Markt kommen. Bislang gibt es keine Informationen zur technischen Ausstattung. Es ist noch nicht einmal abzusehen, ob das Gerät als High-End oder als Retro positioniert wird, Letzteres erscheint allerdings wesentlich wahrscheinlicher. Details soll es am 1. Oktober 2018 geben.

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Hinter dem Projekt steckt der Gamedesigner, Komponist und Musiker Tommy Tallarico, der Chef der neuen Firma Intellivision Entertainment ist. Zu dem Unternehmen gehören weitere Programmierer und Designer, die früher für Intellivision gearbeitet haben. Don Daglow, das heute wegen seiner Auftritte bei Tagungen und Konferenzen wohl noch bekannteste Mitglied des damaligen Teams, ist an dem Neustart nach aktuellem Wissensstand nicht beteiligt.

Die vom Spielzeughersteller Mattel produzierte Intellivision kam 1979 auf den Markt und war anfangs ein großer Erfolg. Das lag unter anderem daran, dass das 16-Bit-Gerät dem wichtigsten Konkurrenten, dem Atari 2600, technisch überlegen war. Nach starken Verkäufen wurde die Lage für Intellivision ab 1982 allerdings rasch wieder schwieriger, vor allem durch eine verfehlte Geschäftspolitik und neue Konkurrenzsysteme wie den Atari 5200 und den Heimcomputer Commodore C64.

Statt in die Plattform zu investieren, reagierte Mattel zum Senken der Kosten mit Entlassungen und dem Streichen von Nachfolgegeräten, um sich wieder auf das klassische Spielzeuggeschäft zu fokussieren. 1984 verkaufte der Konzern die Reste von Intellivision an eine kleine Firma, die vor allem mit der Vermarktung der Restbestände noch etwas Geld verdiente. Nun sind die verbliebenen Markenrechte offenbar bei Tallarico gelandet.

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Anonymer Nutzer 31. Mai 2018

Geht so. Der Artikel, den Du zitierst stammt aus dem Mai 1982. Laut dem Artikel hat...

dxp 30. Mai 2018

Auf jeden Fall! Naja, ein wenig überheblich wirkt er ja schon. Hatte. Das kann ich nicht...

Anonymer Nutzer 30. Mai 2018

Definiere "jedes Mittel". Intellivision wurde millionenfach verkauft und Retro liegt im...

bierwagenfahrer... 30. Mai 2018

Die Nintendo Wii hat ja gezeigt das es einen Markt gibt. Besonders teuer dürfte sie halt...

Glossolalia 30. Mai 2018

...mehr dahinter als bloßes Nutzen von Namensrechten. https://www...


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