Spielebranche: Millionen für Mechs

5 Millionen US-Dollar für Mechwarrior Online und sogar 18 Millionen US-Dollar für Hawken: Die kommenden Mech-Simulationen sind finanziell extrem gut ausgestattet - aber sie sollen wohl auch Free-to-Play-Titeln wie World of Tanks ebenbürtig sein.

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Artwork von Hawken
Artwork von Hawken (Bild: Adhesive Games)

Eines scheint sicher: An der finanziellen Ausstattung können die Mech-Simulationen Mechwarrior Online und Hawken nicht scheitern. Beide haben von Investoren großzügige finanzielle Unterstützung erhalten. Für Mechwarrior Online vom kanadischen Entwicklerstudio Piranha Games konnten Spieler im Rahmen des sogenannten Funder's Program vorab drei unterschiedlich teure Pakete mit exklusiven Ingame-Objekten erhalten, etwa bestimmte Battlemechs. Rund fünf Millionen US-Dollar sind so laut Gamasutra.com für das Spiel zusammengekommen, das sich inzwischen im offenen Betatest befindet.

Rund 18 Millionen US-Dollar haben klassische Risikokapitalgeber wie Rustic Canyon Ventures und die chinesische Firma Kong Zhong für Hawken vom kalifornischen Entwickler Adhesive Games bereitgestellt, so Venturebeat.com. In einer früheren Finanzierungsrunde hatte der Publisher von Hawken, Meteor Entertainment, bereits 9,5 Millionen US-Dollar an Unterstützung erhalten, so dass nun insgesamt sogar 28,5 Millionen US-Dollar zur Verfügung stehen. Allerdings ist dieses Geld nicht nur für Hawken, sondern auch für ein zweites selbst entwickeltes Projekt gedacht, außerdem sind externe Zukäufe möglich.

Hawken, das Mitte Dezember 2012 starten soll, steht unter besonderem Erfolgsdruck: Kong Zhong etwa ist der Betreiber von World of Tanks in China und dürfte ähnliche Erwartungen im Hinblick auf den Erfolg des Mechspiels haben. Und das, obwohl Hawken ursprünglich ein eher kleines Programm werden sollte, das auf dem kostenlosen Unreal Development Kit basiert. Erst später hat Epic Games die Entwickler überzeugt, doch auf die kommerzielle Unreal Engine 3 zu wechseln.

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