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Spielebranche: Medienkonzern Vivendi investiert in Ubisoft und Gameloft

Der französische Medienkonzern besitzt 5,8 Prozent an Activision Blizzard , nun investiert er auch in Ubisoft (Assassin's Creed Syndicate) und das auf Mobilegames spezialisierte Entwicklerstudio Gameloft .
/ Peter Steinlechner
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Ubisoft-Spiel Assassin's Creed Syndicate (Bild: Ubisoft)
Ubisoft-Spiel Assassin's Creed Syndicate Bild: Ubisoft

Eigentlich war in den vergangenen Monaten spekuliert worden, dass sich der französische Medienkonzern Vivendi ganz aus der Spielebranche zurückzieht. Stattdessen hat das Unternehmen nun für 140 Millionen Euro einen Anteil von 6,6 Prozent an Ubisoft und für 19,7 Millionen Euro einen Anteil von 6,2 Prozent an Gameloft gekauft.

Assassin's Creed Syndicate angespielt – Vorschau
Assassin's Creed Syndicate angespielt – Vorschau (02:50)

Über den Sinn des Investments liegen keine Informationen vor. Vivendi ist seit den Zeiten von Sierra in der Spielebranche involviert und besaß eine Zeit lang etwa Sierra Online. Zuletzt hatte Vivendi für die Fusion von Activision und Blizzard gesorgt, die Anteile dann aber bis auf 5,8 Prozent verkauft.

Ubisoft und Gameloft haben ihren Sitz beide in Frankreich. Die Firmen sind eigentlich nicht miteinander verbunden, wurden aber von Brüdern gegründet und immer noch geführt. Bei Ubisoft hat Yves Guillemot das Sagen, bei Gameloft Michel Guillemot. Während Ubisoft auf allen Plattformen aktiv ist, hat sich Gameloft auf Mobilegames spezialisiert.


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