Spielebranche: Markt für Spiele-Apps wächst auf 263 Millionen Euro

Rund 263 Millionen Euro sind 2014 für Spiele-Apps ausgegeben worden - ein Plus von 153 Prozent. Noch deutlich stärker ist der Umsatz mit den oft kritisierten Free-to-Play-Games gewachsen.

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Mobiler Spieler
Mobiler Spieler (Bild: Nicolas Asfouri/AFP/Getty Images)

Mit Spiele-Apps für Smartphones und Tablets haben die Anbieter in Deutschland im Jahr 2014 einen Umsatz von rund 263 Millionen Euro erzielt. Das entspricht einer Steigerung von 153 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, als der Umsatz noch bei 104 Millionen Euro lag. Diese Zahlen hat der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) auf Basis von Daten des Marktforschungsunternehmens GfK bekanntgegeben, für die 25.000 repräsentative deutsche Konsumenten befragt wurden.

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Den Marktforschern zufolge ist die Anzahl der Nutzer von Spiele-Apps in Deutschland weiter gestiegen. Mittlerweile sollen 22,3 Millionen Deutsche zum Spielen zu Smartphone oder Tablet greifen. Das sind 7 Prozent beziehungsweise 1,4 Millionen Menschen mehr als noch 2013. Auch der Anteil der spielenden Frauen wächst weiter: Sie machen 47 Prozent der mobilen Spieler aus (2013: 46 Prozent).

Den größten Anteil am Umsatz haben Free-to-Play-Spiele. Während 2013 mit Mikrotransaktionen in Apps rund 65 Millionen Euro umgesetzt wurden, waren es 2014 bereits 217 Millionen Euro, eine Steigerung von 234 Prozent. "Die hohe Zufriedenheit der Nutzer mit diesen Spielen zeigt sich am starken Umsatzwachstum: Zunehmend mehr Menschen sind bereit, in den Spielen Geld auszugeben", sagt Maximilian Schenk, Chef des BIU.

Mit dem Verkauf von kostenpflichtigen Spiele-Apps wurde 2014 ein Umsatz von 46 Millionen Euro erzielt. Im Jahr zuvor waren es 39 Millionen Euro, das Plus liegt bei 18 Prozent. Der Durchschnittspreis ist gestiegen: Haben Nutzer 2013 im Schnitt noch 2,42 Euro für den Kauf einer Spiele-App ausgegeben, waren es 2014 bereits 3,83 Euro.

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