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Spielebranche: Kids wollen Ingame-Geld zu Weihnachten

Neue Konsole? Nö! Eine Umfrage zeigt: Kinder wünschen sich zu Weihnachten digitale Spielwährung, und häufig auch spielende Eltern.
/ Peter Steinlechner
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Auf der Rückseite des Bildes steht hoffentlich ein Ingame-Freischaltcode. (Bild: ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images)
Auf der Rückseite des Bildes steht hoffentlich ein Ingame-Freischaltcode. Bild: ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images

Viele Kinder in den USA wünschen sich zu Weihnachten vor allem digitale Währung für ihre Lieblingsspiele. Laut einer neuen Umfrage des Branchenverbands Entertainment Software Association(öffnet im neuen Fenster) stehen videogamebezogene Wünsche bei 58 Prozent der Kinder weit oben – hinter Geld und Geschenkkarten mit 69 Prozent sowie Kleidung mit 63 Prozent.

Bemerkenswert ist, dass 43 Prozent ausdrücklich In-Game-Währung verlangen, während nur 39 Prozent eine neue Konsole und 37 Prozent ein physisches Spiel bevorzugen. Die Daten legen nahe, dass vielen Kindern der direkte Zugang zu digitalen Inhalten wichtiger geworden ist als neue Hardware.

Gleichzeitig wächst der Wunsch nach gemeinsamer Spielerfahrung: 58 Prozent der Kinder möchten, dass ihre Eltern häufiger mitspielen, bei den Fünf- bis Siebenjährigen sogar 73 Prozent.

Erstaunlich: Eltern, die Spiele verschenken wollen, planen laut der Erhebung durchschnittliche Ausgaben von 736,83 US-Dollar. Die Umfrage entstand in Zusammenarbeit mit Yougov und basiert auf 1.912 befragten Personen im Alter von fünf bis 65 Jahren.

Jugendschutz beachten!

Für welche Titel sich die Kids zu Weihnachten konkret Ingame-Geld wünschen, wurde nicht gefragt. Vermutlich stehen vor allem Fortnite sowie Sport (Fußball und US-Sportarten) recht weit oben auf der Liste.

Für Familien spielt aber nicht nur die Auswahl des passenden Spiels eine Rolle, sondern auch der Umgang mit Altersfreigaben und Kaufkontrollen. Der Verband empfiehlt, Jugendschutzfreigaben zu prüfen, über Nutzungsrechte zu sprechen und Kontrollmechanismen einzurichten.

Insgesamt zeigt die Studie eine klare Verschiebung hin zu digitalen Erlebnissen, bei denen flexible Inhalte wichtiger sind als physische Produkte.


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