Abo
  • IT-Karriere:

Spielebranche: Innogames wächst weiter stark mit Free-to-Play

Deutschlands größtem Entwickler von Mobile- und Onlinespielen geht es offenbar prächtig: Innogames aus Hamburg hat seinen Umsatz mit Titeln wie Forge of Empires und Elvenar weiter gesteigert.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Forge of Empires
Artwork von Forge of Empires (Bild: Innogames)

Das Image von Free-to-Play ist schon seit Jahren dezent angekratzt, aber spürbare Auswirkungen auf die Geschäftszahlen von Innogames hat das offenbar nicht: Der Hamburger Spezialist für das Entwickeln und Betreiben von Mobile- und Onlinespielen meldet für 2017 erneut ein Rekordergebnis. Der Umsatz ist von rund 131 Millionen Euro im Jahr 2016 auf rund 161 Millionen Euro weiter gewachsen. Die EBITDA-Marge liegt laut der Firma bei rund 25 Prozent.

Stellenmarkt
  1. Rockwell Collins Deutschland GmbH, a part of Collins Aerospace, Heidelberg
  2. IQTIG - Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, Berlin Tiergarten

Sein Geld verdient Innogames derzeit vor allem mit Browser Games - rund 107 Millionen Euro waren es 2017 in diesem Segment. Das ist weiter um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Das größere Plus gab es mit 62 Prozent allerdings bei den Mobile Games auf nun 54 Millionen Euro.

Besonders gut lief es für die sowohl als Browser Game als auch als Mobile Game verfügbaren Forge of Empires (Strategie) und Elvenar (Aufbau-Strategie), die insgesamt um 36 Prozent zulegen konnten. Wachstumstreiber seien auch hier die Versionen für mobile Endgeräte gewesen, so Innogames. Weitere Impulse erwartet das Unternehmen durch das vom Berliner Entwickler Wooga übernommene Strategiespiel Warlords of Aternum, das demnächst an den Start gehen soll.

Ende 2016 hatte der schwedische Medienkonzern Modern Times Group (MTG) rund 35 Prozent der Anteile an Innogames übernommen. In einer Pressemitteilung wurde das Unternehmen damals mit 260 Millionen Euro bewertet. Im Mai 2017 investierte MTG weitere 82,6 Millionen Euro für zusätzliche 16 Prozent, womit es nun 51 Prozent an Innogames hält.

Innogames beschäftigt an seinen beiden Standorten Hamburg und Düsseldorf momentan rund 420 Mitarbeiter - 20 mehr als 2016. Die Firma ist nach eigenen Angaben seit ihrer Gründung in jedem Unternehmensjahr profitabel gewachsen. Sie verfügt über mehr als 200 Millionen registrierte Spieler in ihrer Kundendatenbank.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 21,95€
  3. 4,99€

S4kar 22. Feb 2018

Sorry, dann siehst du die falschen Möglichkeiten Geld in das Spiel zu investieren. Fakt...

quineloe 20. Feb 2018

Für LOL habe ich noch nie aufdrängliche Browserwerbung gesehen. Die sehe ich nur so für...


Folgen Sie uns
       


Motorola One Action im Hands On

Motorola hat das One Action vorgestellt. Das Mittelklasse-Smartphone hat eine Actionkamera eingebaut, die mit einem 117 Grad großen Weitwinkel und einer digitalen Bildstabilisierung versehen ist. Das One Action hat eine gute Mitteklasseausstattung und kostet 260 Euro.

Motorola One Action im Hands On Video aufrufen
Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


    Arbeit: Hilfe für frustrierte ITler
    Arbeit
    Hilfe für frustrierte ITler

    Viele ITler sind frustriert, weil ihre Führungskraft nichts vom Fach versteht und sie mit Ideen gegen Wände laufen. Doch nicht immer ist an der Situation nur die Führungskraft schuld. Denn oft verkaufen die ITler ihre Ideen einfach nicht gut genug.
    Von Robert Meyer

    1. IT-Forensikerin Beweise sichern im Faradayschen Käfig
    2. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
    3. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt

    Probefahrt mit Mercedes EQC: Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit
    Probefahrt mit Mercedes EQC
    Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit

    Mit dem EQC bietet nun auch Mercedes ein vollelektrisch angetriebenes SUV an. Golem.de hat auf einer Probefahrt getestet, ob das Elektroauto mit Audis E-Tron mithalten kann.
    Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

    1. Mercedes EQV Daimler zeigt elektrische Großraumlimousine
    2. Freightliner eCascadia Daimler bringt Elektro-Lkw mit 400 km Reichweite
    3. Mercedes-Sicherheitsstudie Mit der Lichtdusche gegen den Sekundenschlaf

      •  /