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Spielebranche: Havok kauft Rocketbox aus Hannover

Die Intel-Tochter Havok – bekannt für die Simulation von Physik in Spielen – kauft den Middleware-Anbieter Rocketbox aus Hannover. Dessen Produkte sind etwa in Anno 1404 zu finden, inzwischen hat sich das Team aber auf einen anderen Markt spezialisiert.
/ Peter Steinlechner
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Anno 1404 (Bild: Rocketbox Studios)
Anno 1404 Bild: Rocketbox Studios

Der Middleware-Entwickler Rocketbox Studios(öffnet im neuen Fenster) aus Hannover gehört ab sofort zum irischen Unternehmen Havok(öffnet im neuen Fenster) , das wiederum Teil von Intel ist. Rocketbox hat sich auf 3D-Charaktere und Animationen spezialisiert und bietet unter dem Titel "Rocketbox Libraries" eine Bibliothek mit fertigen Modellen und Animationen zur Lizenzierung an. Das Studio hat damit unter anderem bei der Produktion von Anno 1404, Gray Matter und Black Prophecy geholfen. Zuletzt hat sich Rocketbox aber auf Middleware für die Herstellung von Trainings- und Simulationssoftware spezialisiert – ein Bereich, in den Havok expandieren möchte.

Die Intel-Tochter hatte erst im August 2011 den schwäbischen Engine-Spezialisten Trinigy mitsamt dessen Engine gekauft. Damals wie heute wurden keine finanziellen Details genannt.


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