Spielebranche: Googles übergroße Gaming-Pläne

Ein feindlicher Kauf von Epic Games sowie der Aufbau der führenden Spieleplattform: Bei Google gab es große Gaming-Pläne.

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Google auf der Game Developers Conference (GDC) 2019 in San Francisco
Google auf der Game Developers Conference (GDC) 2019 in San Francisco (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

"Offensichtlich hat Google leider tatsächlich einen koordinierten, multinationalen feindlichen Übernahmeversuch von Epic Games in Betracht gezogen": Das schreibt Tim Sweeney, Gründer und Chef des Entwicklerstudios Epic Games, selbst auf Twitter.

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Hintergrund sind neue Dokumente, die nach dem Gerichtsstreit zwischen Apple und Epic Games veröffentlicht wurden. Aus den Papieren geht hervor, dass Google überlegt hatte, den chinesischen Technologiekonzern Tencent anzusprechen und dann eben Epic Games zu kaufen.

Tencent hält rund 43 Prozent an dem Entwicklerstudio, während Sweeney die Mehrheit hält - der Plan wäre also gegen den Widerstand von Sweeney nicht umsetzbar gewesen.

Diese Überlegungen gab es wohl Mitte bis Ende 2020. Während dieser Zeit war Google hinter den Kulissen offenbar auch sonst intensiv mit der Spielebranche beschäftigt.

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Einem Bericht von The Verge zufolge, der ebenfalls auf neu veröffentlichten Gerichtsdokumenten basiert, hatte Google den Plan, die "größte Gaming-Plattform der Welt" aufzubauen.

Überlegt wurde, sowohl Spiele für Windows-PC als auch für MacOS anzubieten, und das weltweit und mit einem eigenen Overlay - im Grunde wäre das so etwas wie eine Konkurrenz für Steam gewesen, allerdings vermarktet unter anderem mithilfe der Suchmaschine von Google.

Tolle Technik-Deals und viele weitere Schnäppchen

Milliardenmarkt für Google Stadia angepeilt

Google ist schon früher mit großen Plänen für die Spielebranche aufgefallen. 2019 sagte ein Manager, dass das Unternehmen beim Spielestreamingdienst Stadia "Milliarden" von Nutzern erwarte. "Wenn wir nur 100 oder 200 Millionen Menschen erreichen, haben wir etwas falsch gemacht." Offizielle Zahlen gibt es zwar nicht, aber bisher dürfte Stadia diese Marke nicht mal ansatzweise erreicht haben.

Dennoch: Eigentlich ist auch Google schon jetzt ein Schwergewicht beim Gaming. Immerhin bietet das Unternehmen mit Android eine der wichtigsten Plattformen für mobile Spiele an und setzt mehrere Milliarden US-Dollar mit dem Google Play Store um.

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