Spielebranche: Gerüchte und eine tatsächliche Akquisition durch Microsoft

Kauft Microsoft den Konkurrenten Electronic Arts oder Valve? In der Spielebranche gibt es derzeit entsprechende Spekulationen. Die Realität ist (bislang) weniger spektakulär: Fast zeitgleich hat Microsoft einen Spezialisten für Cloud-Gaming übernommen.

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Controller der Xbox One (Sonderauflage "Sea of Thieves")
Controller der Xbox One (Sonderauflage "Sea of Thieves") (Bild: Microsoft)

In der Spielebrache gibt es Gerüchte, dass Microsoft über einen Kauf von Electronic Arts, Valve oder Pubg Corporation nachdenkt. Das berichtet das US-Magazin Polygon unter Berufung auf anonyme Quellen. Durch eine solche Übernahme wolle Microsoft den Rückstand der Xbox One gegenüber Sony und dessen sehr starkem Line-up an Exklusivspielen für die Playstation 4 aufholen.

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Der Kauf von Pubg Corporation könnte durchaus Sinn ergeben. Playerunknown's Battlegrounds, das mit Abstand wichtigste Produkt des Studios, ist auf der Xbox One mit bislang über vier Millionen Einheiten ein Erfolg. Mit der Akquisition könnte Microsoft immerhin verhindern, dass die eigentlich auch geplante Umsetzung für die Playstation 4 erscheint.

Eine Übernahme von Electronic Arts dürfte teuer und kompliziert werden. Valve ist nicht börsennotiert, Microsoft müsste sich also in erster Linie mit den Eignern verständigen. Das ist vor allem Gabe Newell, der früher bei Microsoft gearbeitet hat. Sehr wahrscheinlich ist das trotzdem nicht, zumal Valve vor allem wegen des PC-Spieleshops Steam wertvoll ist - und der bringt für die Xbox One erstmal kaum Vorteile.

Update für Azure Gaming

Tatsächlich gibt es aber eine aktuelle Akquisition: Microsoft hat die in der Öffentlichkeit kaum bekannte Firma Playfab gekauft. Das Unternehmen ist ein "Anbieter von Backends zum Erstellen, Starten und Erweitern von über die Cloud verbundenen Diensten", schreibt Microsoft in seinem Blog. Die Middleware von Playfab diene unter anderem dazu, Spiele auf unterschiedlichen Plattformen (Mobile, PC und Konsole) zu verknüpfen.

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Nach Angaben von Playfab kommt die hauseigene Technologie in über 1.200 Spielen von Herstellern wie Disney, Bandai Namco, Rovio und Capcom zum Einsatz, die von über 700 Millionen Spielern verwendet werden. Jeden Tag verarbeiten die Systeme des Anbieters mehr als 1,5 Milliarden Transaktionen - knapp 20.000 pro Sekunde. Finanzielle Details zur Übernahme gibt es nicht. Die Systeme von Playfab sollen künftig Bestandteil von Azure for Gaming sein.

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Das Todeskraut 31. Jan 2018

Was macht den Azure heutzutage so? Angesichts den astronomischen Summen, die sie für ihr...

AnonymerHH 31. Jan 2018

danke für den hinweis dEEkAy, guck ich mir gleich mal an :)

Leviathan321 31. Jan 2018

Genau, den store einfach löschen, damit man beim nächsten windows update wieder...

David64Bit 31. Jan 2018

Bei mir sind es einige - und ein paar davon laufen halt nicht. Mafia 3 z.B. Und mich...

Anonymer Nutzer 31. Jan 2018

Und das wäre immer noch ein Fortschritt. Bezüglich der UI ist Steam leider furchtbar.



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