Spielebranche: Fusion von BIU und Game abgesagt

Nach monatelangen Verhandlungen kommt doch keine Fusion: Die beiden Spieleverbände BIU und Game wollen auch künftig getrennt arbeiten. Offenbar war dem Entwicklerverband Game die Gefahr zu groß, in dem von Publishern dominierten BIU unterzugehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Von den Verbänden mit organisierte Gamescom
Von den Verbänden mit organisierte Gamescom (Bild: Jürgen Schwarz/Getty Images News)

Eine Fusion der beiden Verbände für die deutsche Computerspieleindustrie wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Das haben der eher für große Publisher wie Electronic Arts, Microsoft und Activision zuständige BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e. V.) und der eher für kleinere Unternehmen und Entwickler zuständige Game (Bundesverband der Computerspielindustrie e. V.) mitgeteilt. Die beiden Interessenvertretungen hatten seit 2012 über ein Zusammengehen verhandelt.

Stellenmarkt
  1. Data Scientist / Aktuar (m/w/d) im Bereich Business Intelligence
    Allianz Versicherungs-AG, München, Unterföhring
  2. IT-Serviceverantwortliche*r für den Bereich Netzwerk
    Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V., München
Detailsuche

Olaf Coenen, Vorstandssprecher des BIU, ist zwar weiterhin von der Notwendigkeit eines starken Branchenverbands überzeugt. "Wir stehen gegenüber unseren Mitgliedern aber im Wort, unsere Kräfte so effizient wie möglich dort einzusetzen, wo sie gebraucht werden", sagte Coenen.

Umstritten war die Fusion zuletzt vor allem unter den Mitgliedern des Game, von denen einige offenbar die Sorge hatten, dass ihre Interessen im Konfliktfall gegenüber den großen Publishern nicht mehr ausreichend Gehör finden könnten.

Zum endgültigen Abbruch der Verhandlungen haben dann unlösbare Probleme bei der rechtlichen und organisatorischen Zusammenführung der Verbände geführt. Diese hätten im "Falle des Rücktritts durch den BIU den Bestand des Game massiv gefährdet", so Game. Bei Projekten wie dem Deutschen Computerspielpreis und der Stiftung Digitale Spielekultur wollen die Verbände auch künftig zusammenarbeiten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Oberleitungs-Lkw
Herr Gramkow will möglichst weit elektrisch fahren

Seit anderthalb Jahren fährt ein Lkw auf der A1 elektrisch an einer Oberleitung. Wir haben die Spedition besucht, die ihn einsetzt.
Ein Bericht von Werner Pluta

Oberleitungs-Lkw: Herr Gramkow will möglichst weit elektrisch fahren
Artikel
  1. Star Trek: Playmobil bringt 1 Meter langes Enterprise-Spielset
    Star Trek
    Playmobil bringt 1 Meter langes Enterprise-Spielset

    Star Treks klassische Enterprise NCC-1701 kommt mit den Hauptcharakteren, Phasern und Tribbles sowie einem Standfuß und einer Deckenhalterung.

  2. Wettbewerb: EU soll Untersuchung von Googles Werbegeschäft planen
    Wettbewerb
    EU soll Untersuchung von Googles Werbegeschäft planen

    Die EU-Kommission lässt Google keine Pause: Als Nächstes soll das Werbegeschäft genau auf Wettbewerbseinschränkungen untersucht werden.

  3. Akkutechnik und E-Mobilität: Natrium-Ionen-Akkus werden echte Lithium-Alternative
    Akkutechnik und E-Mobilität
    Natrium-Ionen-Akkus werden echte Lithium-Alternative

    Faradion und der Tesla-Zulieferer CATL produzieren erste Natrium-Ionen-Akkus mit der Energiedichte von LFP. Sie sind kälteresistenter, sicherer und lithiumfrei.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Folgen Sie uns
       


  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Orange Week bei Cyberport mit bis zu -70% • MSI Optix G32CQ4DE 335,99€ • XXL-Sale bei Alternate • Enermax ETS-F40-FS ARGB 32,99€ • Prime-Filme leihen für je 0,99€ • GP Anniversary Sale - Teil 4: Indie & Arcade • Saturn Weekend Deals • Ebay: 10% auf Gaming-Produkte [Werbung]
    •  /