Spielebranche: Führende Mitglieder von Team Xecuter verhaftet

Seit mehreren Jahren verdient Team Xecuter mutmaßlich viel Geld mit illegal kopierten Games. Nun sitzen zwei führende Mitglieder in Haft.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork der Nintendo Switch
Artwork der Nintendo Switch (Bild: Nintendo)

Das US-Justizministerium meldet auf seiner Webseite die Verhaftung von zwei führenden Mitgliedern von Team Xecuter.

Stellenmarkt
  1. Software Project Engineer (m/w/d)
    Vanderlande Industries GmbH & Co. KG, Siegen
  2. Education Coordinator (m/w/d) für Archicad
    GRAPHISOFT Deutschland GmbH, München, Nürnberg
Detailsuche

Nach Angaben der Behörde soll die Gruppe zwischen Juni 2013 und August 2020 unter verschiedenen Namen und über mehrere Kanäle relativ professionell Tools und Hardware zum Cracken von Spielkonsolen sowie mit dem Verkauf von illegal kopierten Games verdient haben.

Laut Justizministerium hat Team Xecuter dazu Namen wie Gateway 3DS, Stargate, TrueBlue Mini, Classic2Magic sowie SX Lite verwendet.

Die Gruppe habe zeitweise erfolgreich den Anschein erweckt, "begeisterte Gamer" bei der Entwicklung "eigener nichtkommerzieller Spiele" zu unterstützen. Letztlich sei es aber vor allem darum gegangen, möglichst viel Geld zu verdienen.

Golem Akademie
  1. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. Januar 2022, virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    9.–10. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Von den Aktivitäten der Gruppe sollen mehrere Plattformen betroffen sein, auch die Xbox und die Playstation. Besonders im Fokus von Team Xecuter standen aber Konsolen und Handhelds von Nintendo.

Die japanische Spielefirma ist im Mai 2020 mit Klagen gegen mehrere Webseiten vorgegangen, die Hardware und Software zum Knacken der Kopierschutzsysteme der Switch für knapp 50 US-Dollar verkauft haben.

Nach den neueren Angaben des Justizministeriums liegt aber die Vermutung nahe, dass alle oder die meisten dieser Seiten von Team Xecuter selbst betrieben wurden.

Die verhafteten Mitglieder von Team Xecuter wurden nicht in den USA festgenommen. Der eine wurde offenbar von Behörden in Frankreich verhaftet. Das Justizministerium strebt seine Auslieferung an. Der andere wurde in der Dominikanischen Republik verhaftet und bereits an die USA ausgeliefert. Gegen ein drittes Mitglied der Gruppe wird in China ermittelt.

Gegen alle wird wegen mehrerer Straftatbestände vorgegangen, unter anderem wegen Verschwörung zur Umgehung technologischer Maßnahmen, Geldwäsche und Betrug. Für die weiteren Ermittlungen sind das FBI und das HSI (Homeland Security Investigations) gemeinsam zuständig. Bislang hat sich öffentlich kein Spiele- oder Konsolenhersteller zu dem Fall geäußert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


gelöscht 06. Okt 2020

Was die Politik mit den Steuern treibt ist eine Sache. Dass sich Verbrecher, Steuern in...

gaym0r 06. Okt 2020

Ich versteh auch nicht warum die an die USA ausgeliefert werden. - Nintendo ist eine...

wupme 06. Okt 2020

Die haben doch in der Tat mal nen wechsel gehabt. Frag mich aber bitte nicht wann das...

Thurius 06. Okt 2020

Wirefraud= Überweisungs- oder Dokumentenbetrug

Sterling-Archer 05. Okt 2020

das liegt in erster linie darin, das die geldwäsche betrieben haben um ihre...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Radeon RX 6500 XT im Test
Die Flaschenhals-Grafikkarte

Knapp bemessen: Die Radeon RX 6500 XT taugt zwar für 1080p-Gaming, aber nur wenn bei den Grafikeinstellungen sehr genau hingeschaut wird.
Ein Test von Marc Sauter

Radeon RX 6500 XT im Test: Die Flaschenhals-Grafikkarte
Artikel
  1. Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
    Activision Blizzard
    Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

    Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
    Eine Analyse von Peter Steinlechner

  2. Guerrilla Games: Entwickler stellen Story von Horizon Forbidden West vor
    Guerrilla Games
    Entwickler stellen Story von Horizon Forbidden West vor

    Ohne ernsthafte Spoiler zeigt ein neuer Trailer die Handlung von Horizon Forbidden West - und bestätigt den Starttermin.

  3. Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
    Corona-Warn-App
    Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

    Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Samsung 16GB DDR5-4800 199€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /