Spielebranche: Fox kündigt Studiokauf und Alien-MMORPG an

Der Spieleableger des Medienkonzerns 21st Century Fox kauft das Entwicklerstudio Cold Iron Studios und kündigt ein neues Projekt an: ein MMORPG in der Welt von Aliens, das für Windows-PC und Konsole erscheinen soll.

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Artwork von Alien Isolation
Artwork von Alien Isolation (Bild: 21st Century Fox/Sega)

Der Spielepublisher Fox Net Games - ein Ableger des Medienkonzerns 21st Century Fox - hat die Übernahme von Cold Iron Studios bekanntgegeben. Das kalifornische Entwicklerstudio wurde 2015 von ehemaligen Cryptic-Mitarbeitern gegründet - das wiederum auf die Produktion und den Betrieb von Onlinespielen wie City of Heroes, Star Trek Online und Neverwinter spezialisiert war.

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Cold Iron Studios soll laut einem Bericht von Gamesindustry.biz an einem Projekt arbeiten, das auf einer der berühmtesten Filmserien von 21st Century Fox basiert, nämlich an einem MMORPG in der Welt von Aliens. Das Spiel soll für Windows-PC und Konsole erscheinen, also vermutlich auf Playstation 4 und Xbox One. Weitere Details sind bislang nicht bekannt. Auch ist nicht klar, ob es sich um einen Free-to-Play-Titel handelt oder die Spieler etwa ein Abonnement abschließen müssen.

Bislang hat Fox Net Games lediglich einen Titel angekündigt. Dabei handelt es sich um ein Free-to-Play-Rollenspiel namens Marvel Strike Force, das noch im Frühjahr 2018 für Android und iOS erscheinen soll.

Unsicherheitsfaktor Disney

Langfristig will die Firma das Spielegeschäft aber deutlich ausbauen. 21st Century Fox hat viele Filmeserien im Angebot, die sich sehr offensichtlich für Umsetzungen eignen: etwa Planet der Affen oder Independence Day. Bei Avatar arbeitet der Medienkonzern mit Ubisoft zusammen, das letzte Spiel auf Basis von Alien - Alien Isolation (Test auf Golem.de) - wurde gemeinsam mit dem zu Sega gehörenden Entwicklerstudio Creative Assembly produziert.

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Unklar ist allerdings, welche Auswirkungen die im Dezember 2017 angekündigte Übernahme von 21st Century Fox durch Disney für rund 44,5 Milliarden Euro auf die Pläne des Spieleablegers hat. Disney hatte selbst jahrelang versucht, sich im Geschäft mit selbst entwickelten Games zu etablieren, hat nach einigen Misserfolgen aber aufgegeben. Seitdem werden die hauseigenen Serien und Filme in Kooperation mit externen Studios oder Publishern vermarktet, etwa mit Electronic Arts im Falle von Star Wars.

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