Spielebranche: Fortnite schwach und Mobile Games stark

Die Umsätze von Fortnite sind dramatisch gefallen, bei PCs und Konsolen läuft es auch nicht super - nur Mobile Games und die Nintendo Switch legen deutlich zu: Das sind einige der Ergebnisse von Marktforschern.

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Artwork von Fortnite Kapitel 2
Artwork von Fortnite Kapitel 2 (Bild: Epic Games)

Kurz vor dem Start des letzten Jahresquartals 2019 haben mehrere Marktforschungsunternehmen ihre aktuellen Daten über die weltweite Spielebranche veröffentlicht. Auffällig ist unter anderem, dass Fortnite laut Superdata Research im September die niedrigsten Umsätze seit dem Start im November 2017 eingefahren haben soll. Die Forscher nennen keine konkreten Zahlen, schreiben aber, dass die Umsätze im September um rund 43 Prozent gegenüber denen im August zurückgegangen seien.

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Neben gewissen Ermüdungserscheinungen und der starken Konkurrenz durch World of Warcraft Classic dürfte auch das Warten auf die Veröffentlichung von Kapitel 2 eine Rolle gespielt haben.

Damit hatte sich das Entwicklerstudio Epic Games allerdings Kritik aus der Community eingehandelt, weil der Levelaufstieg zuerst wesentlich langatmiger als im ersten Kapitel ausgefallen war.

Mit dem jüngsten Update hat sich die Lage allerdings spürbar gebessert. Für Tätigkeiten wie das Öffnen von Truhen gibt es wesentlich mehr Erfahrungspunkte, auch für die wöchentlichen Herausforderungen erwarten Dataminer mehr EP. Wie sich das dann auf die Stimmung bei den Fans und die Umsätze auswirkt, bleibt abzuwarten.

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Eher schlecht lief es laut Superdata Research allgemein für die PC-Plattform, auf der die Umsätze mit Spielen im September um 17 Prozent gegenüber dem gleichen Monat im Vorjahr zurückgegangen sein sollen. Auf Konsolen soll das Minus mit rund drei Prozent längst nicht so dramatisch gewesen sein. Zugelegt haben Mobile Games mit einem Plus von sechs Prozent. Ihr Marktanteil soll mittlerweile bei 59 Prozent liegen.

Das US-Marktforschungsunternehmen will außerdem festgestellt haben, dass die Ausgaben für Konsolenhardware in den USA im September 2019 um rund 22 Prozent auf rund 240 Millionen US-Dollar zurückgegangen sind. Grund dürfte vor allem sein, dass immer mehr Käufer auf die nächste Konsolengeneration warten, statt noch Geld für die Playstation 4 oder die Xbox One auszugeben.

Laut The NPD Group läuft es nur für die Nintendo Switch richtig gut, die den zehnten Monat in Folge die meistverkaufte Konsole in den USA gewesen sein soll. Nintendo selbst hatte gerade erst berichtet, in den USA bislang rund 15 Millionen Einheiten - ein Plus von 20 Prozent im Jahresvergleich - und in Europa rund 10 Millionen Einheiten der Switch abgesetzt zu haben.

Was den Erfolg konkreter Spiele angeht, ergibt sich kein sehr einheitliches Bild. Von den in letzter Zeit veröffentlichten Titeln lief es laut den Marktforschern insbesondere gut für Borderlands 3 sowie für die Sportspiele Fifa 20 und NBA 2K20, obwohl Letzteres viele schlechte Bewertungen wegen der vielen Pay-to-Win-Elemente bekommen hat.

Bei den Mobile Games hat sich laut Superdata Research das bislang nur in Asien und Nordamerika erhältliche Fate/Grand Order durchgesetzt. Auf Platz 2 folgt Pokémon Go, während es das oft als Harry Potter Go bezeichnete Wizards Unite vom gleichen Hersteller nicht mehr in die Liste der zehn erfolgreichsten Spiele geschafft hat.

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