Spielebranche: Epic Games kauft die Entwickler von Rocket League

Psyonix entwickelt seit einiger Zeit das beliebte Spiel Rocket League. Das Team wird nun Teil von Epic Games. Auch ein Release für den Epic Store ist geplant, der den Verkauf auf Steam nicht beeinflussen soll. Epic Games selbst sieht das ein wenig anders.

Artikel veröffentlicht am ,
Rocket League ist Fußball mit Autos:
Rocket League ist Fußball mit Autos: (Bild: Psionix/Screenshot: Golem.de)

Epic Games kauft das Entwicklerstudios Psyonix. Dessen primäres Spiel Rocket League wird damit für die Spieleplattform Epic Games Store erscheinen. Das soll zumindest vorerst nicht bedeuten, dass das beliebte Fußballspiel mit Autos von anderen Distributionsplattformen wie Steam verschwindet. "Das Psyonix-Team wird weiterhin die volle Rocket-League-Erfahrung über alle Plattformen für alle derzeitigen und neuen Spieler bringen", schreibt Epic Games in einer Pressemitteilung per E-Mail. Rocket League gibt es auf Steam für PC und für die Konsolen PS4, Xbox One und Nintendo Switch - und künftig eben auch im Epic Store.

Stellenmarkt
  1. Spezialist*in (m/w/d) Informationssicherheit für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit
    Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Eschborn
  2. IT Service Manager (m/w/d)
    Gasunie Deutschland Transport Services GmbH, Hannover, Schneiderkrug
Detailsuche

Das Psyonix-Team hat einen kurzen Q&A-Katalog aufgestellt, der einige Fragen beantworten soll. Die Entwickler versichern nachdrücklich, dass sich für Spieler nichts ändern werde. Das Team sieht in der zusätzlichen Plattform Wachstumsmöglichkeiten, da potenziell neue Spieler erreicht werden. Epic Games vertreibt beispielsweise seinen bei jungen Spielern sehr beliebten Battle-Royale-Shooter Fortnite auf seiner Plattform. Rocket League könnte diese Spieler potenziell als neue Interessenten gewinnen.

Aussage gegen Aussage

Nachdem einige Publikationen berichteten, Rocket League werde eventuell in einiger Zeit von Steam verschwinden, wollen die Entwickler das richtigstellen: "Wir wollten noch etwas nach heutigen News klarstellen: Rocket League ist und bleibt auf Steam weiterhin verfügbar", schreibt das Unternehmen.

Das ist ein Kontrast zu den Aussagen von Epic Games: "In der Zwischenzeit wird es [Rocket League] weiterhin auf Steam zum Verkauf stehen, danach soll es auf Steam weiterhin unterstützt werden". Den Wechsel auf den Epic Store gibt das Unternehmen ebenfalls an: Geplant ist dieser zum Ende 2019. Die Übernahme selbst soll spätestens im Juni 2019 abgeschlossen sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


TrollNo1 03. Mai 2019

Pubg hat gerade ne Kollaboration mit TERA (in TERA stehen ein paar nervige Flugzeuge rum...

Huanglong 02. Mai 2019

Verdienen Alle eine Schelte. Epic ist hier ja auch nicht das arme Opfer, die in Ihrem...

IceMuffins 02. Mai 2019

Rocket League ist ja auch bei Steam nicht mehr auf deren Freundesliste angewiesen, seit...

on(Golem.de) 02. Mai 2019

Hallo, das ist wohl durch die Leseprüfung gerutscht, danke für die Info, ist korrigiert! :)

Keltenschmied 02. Mai 2019

Der Entwickler den Epic Games kauft heißt Psyonix. :)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bitcoin und Co.
Kryptowährungen stürzen ab

Bitcoin, Ether und andere Kryptowährungen haben ein schlechtes Wochenende hinter sich. Bitcoin liegt fast 20 Prozent unter dem Wert der Vorwoche.

Bitcoin und Co.: Kryptowährungen stürzen ab
Artikel
  1. Virtueller Netzbetreiber: Lycamobile ist in Deutschland insolvent
    Virtueller Netzbetreiber
    Lycamobile ist in Deutschland insolvent

    Lycamobile im Netz von Vodafone ist pleite. Der Versuch, über eine Tochter in Irland keine Umsatzsteuer in Deutschland zu zahlen, ist gescheitert.

  2. Arbeiten bei SAP: Nur die Gassi-App geht grad nicht
    Arbeiten bei SAP
    Nur die Gassi-App geht grad nicht

    SAP bietet seinen Mitarbeitern einiges. Manchen mag das zu viel sein, aber die geringe Fluktuation spricht für das Softwareunternehmen.
    Von Elke Wittich

  3. VATM: Telekommunikationsverband will Bundesnetzagentur aufspalten
    VATM
    Telekommunikationsverband will Bundesnetzagentur aufspalten

    Die beiden großen Telekommunikationsverbände VATM und Breko sind hinsichtlich einer Spaltung der Bundesnetzagentur gespalten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional Werkzeug und Zubehör • Corsair Virtuoso RGB Wireless Gaming-Headset 187,03€ • Noiseblocker NB-e-Loop X B14-P ARGB 24,90€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • Alternate (u. a. Patriot Viper VPN100 2 TB SSD 191,90€) [Werbung]
    •  /