Spielebranche: Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen

Die weitere Förderung der deutschen Spielebranche klappt offenbar doch - und das sogar bis 2023. Einem Medienbericht zufolge sind im Haushalt jedes Jahr rund 50 Millionen Euro eingeplant.

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Besucher der Gamescom 2019
Besucher der Gamescom 2019 (Bild: Ina Fassbender/AFP via Getty Images)

Im aktuellen Haushaltsplan für 2020 sind einem Zeitungsbericht zufolge rund 50 Millionen Euro Förderung für die deutsche Entwicklerszene vorgesehen. Auch für die Haushalte 2022 und 2023 seien ähnliche Summen fest eingeplant, berichtet der Berliner Tagesspiegel. Grund für diese Entscheidung sei der Druck der Grünen gewesen.

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"Warum Minister Scheuer nicht von Anfang an die Games-Förderung in seinem Etat auf dem Vorjahresniveau fortgesetzt hat, bleibt unverständlich. Ein solches Hin und Her kann die Games-Branche nicht gebrauchen", sagte Sven-Christian Kindler, haushaltspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion der Zeitung.

Damit das Geld endgültig feststeht, müssen dem Gesamthaushalt noch das Bundeskabinett sowie Bundestag und Bundesrat zustimmen. Es gilt als unwahrscheinlich, dass sich dabei in Sachen Spielförderung noch Grundlegendes ändert.

Für 2019 gab es nach langer Vorarbeit erstmals rund 50 Millionen Euro Förderung. Sechs Projekte sind bereits bewilligt, weitere werden derzeit bearbeitet. Allerdings sah es bis zuletzt so aus, als würden für die kommenden Jahre nur noch "Ausgabenreste" von den 50 Millionen Euro verteilt werden können. Unter anderem der Branchenverband Game fürchtete, dass "der im Koalitionsvertrag verankerten Games-Förderung auf Bundesebene bereits ein Jahr nach Einführung schon wieder das Aus" drohe.

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Für Spielentwickler war die Planungsunsicherheit der vergangenen Monate ein Problem. Das sagte nicht nur der Branchenverband Game, auch Entwickler waren frustriert: "Startups laufen jetzt mit Ansage in ein hohes Insolvenzrisiko", schrieb Carsten Fichtelmann, Chef von Daedalic Entertainment, im Juni 2019 auf Facebook.

Die Branche ist der Auffassung, dass die Förderung dringend nötig sei - unter anderem, weil die Spieleindustrie als Schlüsseltechnologie gelte. In Deutschland sinkt der Marktanteil deutscher Produktionen seit Jahren, obwohl der Spielemarkt an sich wächst. In einer Reihe anderer Länder gibt es teils hohe Summen als Förderung, unter anderem in Kanada und Großbritannien, wo sich viele internationale Publisher angesiedelt haben.

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