Spielebranche: Embracer Group kauft 3D Realms

Das berühmt-berüchtigte Entwicklerstudio 3D Realms (Duke Nukem 3D) gehört künftig zur Embracer Group.

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Artwork von Duke Nukem 3D
Artwork von Duke Nukem 3D (Bild: 3D Realms)

Der schwedische Spielepublisher Embracer Group gibt mal wieder viel Geld für Entwicklerstudios aus. Bei den aktuellen Übernahmen werden mindestens 2,7 Milliarden Kronen (rund 265 Millionen Euro) investiert. Langfristig können, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt werden, weitere 2 Milliarden Kronen (rund 196 Millionen Euro) fällig werden - maximal.

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Für das Geld bekommt Embracer Group diesmal acht Studios. Das mit Abstand bekannteste ist 3D Realms. Die Firma steckt hinter dem kultigen Actionklassiker Duke Nukem 3D, aber auch hinter dem jahrelang angekündigten Duke Nukem Forever, das letztlich 2011 über Gearbox erschien.

Im Grunde hat 3D Realms aber schon lange nichts mehr mit dem Originalstudio zu tun. Statt in Texas wie bei der Gründung und in den Jahren danach liegt der Firmensitz inzwischen in Dänemark, Eigner zwar zuletzt eine Holding.

Der Name 3D Realms wurde vor allem dazu verwendet, das Interesse an mittelprächtigen Ballerspielen zu wecken. Die Rechte an Duke Nukem liegen bei Gearbox - das Studio wurde im Februar 2021 für bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar ebenfalls von Embracer Group gekauft.

Slipgate Ironworks gehört nun auch zu Embracer Group

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Neben 3D Realms hat der Publisher nach eigenen Angaben auch Slipgate Ironworks (Ghostrunner) aus Dänemark übernommen.

Dazu kommen Easy Trigger (Huntdown) aus Schweden, das auf Mobile Games spezialisierte Crazy Labs (Super Stylist) aus Israel und weitere kleine Studios.

Embracer Group ist lange unter dem Namen THQ Nordic aufgetreten. Das ist aber nur eine von mehreren Geschäftseinheiten - alle beschäftigen sich mit Games. Der hierzulande bekannteste Ableger ist der Münchner Publisher Koch Media (Deep Silver), der Anfang 2018 für rund 121 Millionen Euro von Embracer (damals THQ Nordic) übernommen wurde.

Metro Exodus [PlayStation 4]

In den vergangenen Jahren hat Embracer Group immer wieder kleinere und größere Studios übernommen. Inzwischen gehören unter anderem 4A Games (Metro Exodus), Warhorse (Kingdom Come Deliverance), Piranha Bytes (Gothic, Risen und Elex) und Gunfire Games (Darksiders) zu dem Konzern.

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