Spielebranche: Embracer denkt über Verkäufe von Firmenteilen nach
Saints Row lief ordentlich, Dead Island 2 kommt später: Das - und noch mehr - hat Embracer bei der Bekanntgabe von Geschäftszahlen gesagt.
In den vergangenen Jahren hat der skandinavische Spielepublisher viele Milliarden Euro für den Kauf von Entwicklerstudios ausgegebenen. Nun hat Firmenchef Lars Wingefors angekündigt, die Ausrichtung seines Konzerns zu überprüfen und möglicherweise Geschäftseinheiten abzuspalten oder an die Börse zu bringen.
Unter dem Strich geht es dem Unternehmen gut: Der Umsatz lag in den Monaten Juli bis September 2022 bei 9,57 Milliarden Schwedischen Kronen (876 Millionen Euro) - ein Plus von rund 190 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Der operative Gewinn (EBIT) lag bei 461 Millionen Schwedischen Kronen (rund 43,4 Millionen Euro), was etwas mehr als eine Verzehnfachung gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet. Die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr hat Embracer gesenkt, unter anderem wegen "gemischten Reaktionen" auf einige wichtige Spiele. Die Aussichten für das kommende Geschäftsjahr werden beibehalten.
Der Konzern beschäftigt derzeit weltweit 15.731 Menschen, davon sind 10.899 Spieleentwickler. Sie arbeiten momentan an 237 Games, von denen 173 noch nicht angekündigt wurden. 25 Titel haben AAA-Status, sagt Embracer.
Saints Row mit einer Million Spieler
Eines davon war das im August 2022 veröffentlichte Saints Row. Nach Angaben von Embracer habe das zwar schlechtere Kritiken als erhofft bekommen (Test auf Golem.de). Die Verkaufsprognosen seinen mit rund einer Million Spielern aber erfüllt worden - wobei diese Zahl nach Ansicht von Golem.de für einen solchen Titel ungewöhnlich niedrig erscheint.
Gerade erst hat das zuständige Entwicklerstudio Volition Inc das erste sehr umfangreiche Update für Saints Row veröffentlicht. Das Team gehört künftig nicht mehr zur Embracer-Sparte Plaion, sondern zu Gearbox.
Bei der Bekanntgabe der Zahlen sagte Embracer auch, dass das Actionspiel Dead Island 2 erst am 28. April 2023 auf den Markt komme; ursprünglich war der 3. Februar anvisiert. Golem.de konnte den Titel bereits anspielen.
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Skyrim war damals auch exklusive und 2011 war das noch eher ein NoHo