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Spielebranche: Electronic Arts entlässt rund 350 Mitarbeiter

Trotz des erfolgreichen Starts von Anthem und Apex Legends und trotz zuletzt relativ guter Geschäftsergebnisse: Electronic Arts entlässt rund 350 Beschäftigte - rund vier Prozent der Belegschaft.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Anthem
Artwork von Anthem (Bild: Electronic Arts)

In einem offenen Brief an die Mitarbeiter kündigt Andrew Wilson, Chef von Electronic Arts, die Entlassung von rund 350 der weltweit rund 9.000 Beschäftigten in seiner Firma an - circa vier Prozent der Belegschaft müssen also gehen. Von den Änderungen sind nach seinen Angaben vor allem Mitarbeiter im Marketing und im Publishing betroffen. Außerdem müssen Angestellte in Japan und Russland gehen.

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Ob auch Beschäftigte in Europa betroffen sind und wenn ja, in welchem Umfang, ist unklar. EA unterhält neben der deutschen Niederlassung in Köln auch eine große Europazentrale in Genf, die sich vor allem um Marketing und Publishing kümmert.

Konkrete Gründe für die Entlassung nennt Wilson nicht. Zuletzt hatte sich Electronic Arts im Spielemarkt recht erfolgreich behauptet. Der Free-to-Play-Shooter Apex Legends entwickelt sich besser als erwartet, rund einen Monat nach dem Start Anfang Februar 2019 hat er nach Herstellerangaben rund 50 Millionen Spieler gefunden.

Auch das Ende Februar 2019 veröffentlichte Actionspiel Anthem hat trotz vieler eher negativer Kritiken (Test auf Golem.de) bislang guten Absatz gefunden, auch in Deutschland konnte es sich bislang über zwei Wochen hinweg an der Spitze der Verkaufscharts auf Xbox One und Playstation 4 halten.

Im letzten gemeldeten Geschäftsquartal, das Ende Dezember 2018 beendet wurde, hat EA einen Umsatz von 1,29 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 262 Millionen US-Dollar erwirtschaftet, die Prognosen für die kommenden Monate waren positiv.

Wilson äußert sich nicht dazu, ob von den Entlassungen auch Entwickler betroffen sind. Er schreibt, sein Unternehmen wolle sich "stark auf die Steigerung der Qualität unserer Spiele und Dienstleistungen" konzentrieren. "Tolle Spiele werden weiterhin im Mittelpunkt unseres Handelns stehen," so Wilson.

Mitte Februar 2019 hatte der große EA-Konkurrent Activision rund 900 Mitarbeitern gekündigt, vor allem im Marketing und in der Verwaltung. Die Entwicklerkapazitäten sollten nach offiziellen Informationen sogar ausgebaut werden. Die Spielebranche steht derzeit vor einem Umbruch, weil insbesondere durch den großen Erfolg von Spielen wie Fortnite, Pubg und seit kurzem auch Apex Legends unklar ist, welche Games und Geschäftsmodelle in den kommenden Monaten und Jahren besonders gewinnträchtig sein werden.

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Anonymer Nutzer 28. Mär 2019

Ich finde es gut, dass es sie gibt. EA bedient eine Kundschaft und Nachfrage, zu der ich...

ImBackAlive 27. Mär 2019

Das ist ja aber nicht erst seit heute so. Jedoch sehen das viele Amerikaner ganz...

Trockenobst 27. Mär 2019

Wenn du inzwischen einem Streamer 1 Million zahlst damit er seine Monster Twitch...


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