Spielebranche: Don Mattrick verliert Chefposten bei Zynga

Zum Antritt vor zwei Jahren hat er gleich fünf Millionen US-Dollar kassiert, jetzt wird Don Mattrick bei Zynga durch den Ex-Chef Mark Pincus ersetzt. Zuvor hatte Mattrick schon viele Fehlentscheidungen bei der Markteinführung der Xbox One getroffen.

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Neuer Zynga-Chef Mark Pincus, alter Zynga-Chef Don Mattrick (rechts).
Neuer Zynga-Chef Mark Pincus, alter Zynga-Chef Don Mattrick (rechts). (Bild: Zynga)

Der angeschlagene Spielepublisher und -entwickler Zynga ersetzt seinen Chef Don Mattrick durch dessen Vorgänger, den Zynga-Mitgründer Mark Pincus. Mattrick war erst seit Mitte 2013 im Amt, gleich im ersten Jahr hatte er neben einem Antrittsgeld in Höhe von fünf Millionen US-Dollar ein Grundgehalt von einer Million US-Dollar plus Boni erhalten. Den Umschwung bei Zynga hat er nicht geschafft - deswegen wohl nun die Kündigung, die Analysten nach hohen Verlusten schon seit Monaten forderten.

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Zynga stellt den Wechsel in der Chefetage so dar, dass Mattrick erfolgreich den Wandel zum Betreiber von Mobilegames geschafft habe, und Pincus nun "den Fokus auf die eigentliche Mission erneuern möchte, nämlich die Welt durch Spiele zu verbinden". Das sei möglich, weil Zynga nun 60 Prozent seiner in Spielen gebuchten Anzeigenerlöse durch Mobilspiele verdient - vor zwei Jahren waren es erst 27 Prozent. Außerdem bestehe nach der Übernahme von Natural Motion für 527 Millionen US-Dollar und durch kommende Spiele wieder großes Wachstumspotenzial.

Mattrick war vor seiner Zeit bei Zynga der Chef der Entertainment-Sparte bei Microsoft. Dort gilt er als Hauptverantwortlicher für viele inzwischen wieder zurückgenommene Entscheidungen, etwa über den geplanten DRM-Schutz von Spielen, die eigentlich vorgesehene Always-Online-Strategie und die anfangs nur mit Kinect erhältliche Konsole.

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