Spielebranche: Crytek trennt sich von Warface
Das Entwicklerstudio Crytek Kiev macht sich unter dem Namen Blackwood Games selbständig, um zusammen mit dem Publisher und Betreiber Myc.om weiter an Warface zu arbeiten. Blackwood ist in der Welt des Free-to-Play-Shooters der Name des bösen Konzerns, gegen dessen Soldaten die Spieler kämpfen. "Das Team bleibt intakt, damit wir unsere Pläne und Ideen voranzutreiben können" , kommentiert Kreativchef Michael Khaimzon(öffnet im neuen Fenster) . Was genau Blackwood Games mit Warface vorhat, ist noch nicht bekannt.
Für Crytek aus Frankfurt am Main bedeutet der Schritt auch, dass es nur noch ein Spiel gibt, das aktiv entwickelt wird, nämlich das derzeit im Early Access befindliche Hunt Showdown. Außerdem hat Crytek nun nur noch eine Niederlassung Istanbul – früher gehörten der Firma eine ganze Reihe von Ablegern, unter anderem in Singapur und Großbritannien sowie in Austin (Texas).
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Neben Hunt Showdown arbeitet das Team auch weiter an der Cryengine, die sich derzeit im Wettbewerb mit Unreal und Unity eher schwer zu tun scheint. Im Zusammenhang mit dem Weggang der Entwickler in Kiew deutet Crytek-Chef Avni Yerli an, dass er sich mit dem restlich Team auf die "eigenen Kernmarken und die langfristigen Pläne" konzentrieren wolle, ohne das weiter zu konkretisieren.
In dem auf der Cryengine basierenden Ego-Shooter Warface kämpfen Spieler als Elitesoldat in vier Klassen. Dabei treten sie entweder in Player-versus-Player-Matches gegeneinander an oder gegen die computergesteuerten Feinde. Neben einer Version für Windows-PC gibt es auch Fassungen für die Playstation 4 und die Xbox One. Die Moneterisierung erfolgt über kaufbare Extras im Itemshop. Seit November 2018 gibt es außerdem einen an Fortnite erinnernden Battle Pass, der in Warface den Namen The Syndicate trägt.
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