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Spielebranche: Crytek-Chef Cevat Yerli zieht sich zurück

Cevat Yerli übergibt die Geschäftsführung von Crytek an seine Brüder Avni und Faruk - bleibt dem Frankfurter Entwicklerstudio (Crysis, Hunt Showdown) aber als Anteilseigener und Berater erhalten.

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Cevat Yerli, Gründer und ehemaliger Chef von Crytek
Cevat Yerli, Gründer und ehemaliger Chef von Crytek (Bild: Golem.de)

Das Frankfurter Entwicklerstudio Crytek verliert seinen langjährigen Chef: Cevat Yerli (39) zieht sich von dem Posten zurück. Seine Aufgaben übernehmen seine älteren Brüder Avni und Faruk, die Crytek 1999 zusammen mit Cevat in Coburg gegründet und zu einem der wichtigsten deutschen Spieleproduzenten gemacht haben. Vor allem aber genießt Crytek weltweit einen Ruf als Hersteller der Cryengine, auf der unter anderem Kingdom Come Deliverance basiert.

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In einer Pressemitteilung nennen Crytek und Yerli keinen Grund für den Wechsel an der Spitze. "Ich freue mich darauf, Crytek weiterhin als Großaktionär zu unterstützen und bin sehr gespannt, was das Morgen bringt", schreibt Cevat Yerli.

Crytek hat gerade das Actionspiel Hunt Showdown im Early Access auf Steam veröffentlicht. In den vergangenen Jahren hatte die Firma aber auch mit Problemen zu kämpfen. Wiederholt gab es Berichte über nicht oder mit Verspätung ausbezahlte Gehälter für die Mitarbeiter. 2015 hatte Amazon dem Unternehmen mit Millionen geholfen, indem es das Recht gekauft hatte, die Cryengine unter dem Namen Lumberyard als eigene Engine (Fork) weiterzuentwickeln.

Erst kürzlich wurde bekannt, dass Crytek als Folge dieses Deals in Kalifornien eine Klage gegen Cloud Imperium Games eingereicht hatte. Dessen Spiele Star Citizen und Squadron 42 basierten ursprünglich auf der Cryengine, inzwischen wurde aber der Wechsel zu Lumberyard vollzogen. Nach Auffassung von Crytek lief dabei aber nicht alles korrekt.

Auffällig in der aktuellen Pressemitteilung von Crytek ist eine zum restlichen Inhalt nicht wirklich passende Bemerkung, der zufolge "eine Investition im Herbst 2017 Crytek gestärkt und das notwendige Kapital für zukünftiges Wachstum hinzugefügt" hat. Wer der Investor ist und ob der Hinweis eine Antwort auf immer wieder mal auftauchende Gerüchte über Probleme ist - unklar.

Hunt Showdown ist aus kommerzieller Sicht recht gut auf Steam angelaufen, das Programm hat es auf Anhieb auf den vierten Platz der Verkaufscharts des Portals geschafft. Bei den Spielern kommt das Programm inhaltlich gut an, Probleme mit den Servern und Bugs trüben die Stimmung in der Community aber.



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ArcherV 01. Mär 2018

Guter Witz. Bis auf torchlight 2 haben die nichts brauchbares vorzuweisen.

sino.boeckmann 01. Mär 2018

Würde mal Behaupten, dass es sich bei der "Investition" um CryCash handelt. https...

ArcherV 01. Mär 2018

Doch werde sie ! Ich kann das ziemlich gute Crysis Wars nicht mehr spielen, da die...


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