Spielebranche: Betrugsvorwürfe gegen Zynga
Ein kalifornisches Gericht hat entschieden, dass sich Zynga(öffnet im neuen Fenster) in einem weiteren Verfahren dem Vorwurf des Betrugs stellen muss. Dabei geht es darum, dass das Entwicklerstudio hinter Titeln wie Farmville bei seinem Ende 2011 erfolgten Börsengang der Öffentlichkeit absichtlich nicht die Wahrheit gesagt haben soll. Die Kläger werfen dem Unternehmen vor, seine Erfolgsaussichten viel zu positiv dargestellt zu haben.
Wie Arstechnica.com(öffnet im neuen Fenster) mit Bezug unter anderem auf die jetzt publizierte Gerichtsentscheidung(öffnet im neuen Fenster) meldet, ging es dabei vor allem um einen anstehenden Plattformwechsel. Zynga war mit Socialgames auf Facebook groß geworden, musste sich dann aber wegen des Siegeszugs von Mobilegames neu orientieren.
Die Kläger gegen Zynga wollen nun sechs Exmitarbeiter von Zynga als Zeugen haben. Sie sollen belegen können, dass die Firma durchaus von den bevorstehenden Problemen wusste. Anstatt die Öffentlichkeit darüber ordnungsgemäß zu informieren, soll das Management seine Unternehmensanteile so früh wie möglich über die Börse zu Geld gemacht haben. Bereits 2012 hatte es eine Sammelklage der nun erneut aktiven Kläger gegeben, die jedoch eingestellt worden war.

