• IT-Karriere:
  • Services:

Spielebranche: Beschäftigtenzahl in der Spielebranche fast unverändert

Die Spieleindustrie sichert 2018 in Deutschland direkt und indirekt fast 30.000 Arbeitsplätze. Knapp 12.000 Personen sind unmittelbar mit der Entwicklung und dem Vertrieb von Games beschäftigt - trotz eines starken Branchenwachstums herrscht Stagnation bei den Jobs.

Artikel veröffentlicht am ,
Besucher auf der Branchen-Großveranstaltung Gamescom
Besucher auf der Branchen-Großveranstaltung Gamescom (Bild: Mathis Wienand/Getty Images for BIU)

Im Mai 2018 waren in der deutschen Spielebranche nach einer Auswertung des Game - Verband der deutschen Games-Branche genau 11.705 Menschen bei 524 Games-Unternehmen mit der Entwicklung und dem Vertrieb von Computer- und Videospielen beschäftigt. Das sind rund 5 Prozent mehr als noch vor einem Jahr (11.140), aber deutlich weniger als 2015 (12.726 Beschäftigte) und 2016 (12.839 Beschäftigte).

Stellenmarkt
  1. ProjektAntrieb IT GmbH, Fürth
  2. NÜRNBERGER Versicherung, Nürnberg

Auffällig ist die Stagnation bei der Beschäftigtenzahl auch deshalb, weil der deutsche Markt für Games und Spielehardware 2017 in Deutschland zum Vorjahr um 15 Prozent auf über 3,3 Milliarden Euro gewachsen ist. "Ein zentraler Grund ist die Volatilität der Games-Branche in Deutschland bei gleichzeitiger hoher Dynamik des globalen Marktes", sagt Felix Falk, Geschäftsführer des Game-Verbandes. "Auch um als Digital-Standort dauerhaft und planbar von der positiven internationalen Marktentwicklung profitieren zu können, braucht Deutschland schnellstmöglich die von der Bundesregierung in Aussicht gestellte Games-Förderung."

  • 524 Unternehmen in Deutschland entwickeln und vertreiben Games (Grafik: Game)
  • Beschäftigte in der deutschen Games-Branche 2018 (Grafik: Game)
524 Unternehmen in Deutschland entwickeln und vertreiben Games (Grafik: Game)

Der Verband hatte im April 2018 gefordert, dass der Bund die Branche mit mindestens 50 Millionen Euro im Jahr unterstützen soll.

Leicht gesunken ist die Anzahl der Arbeitsplätze in angrenzenden Bereichen der Games-Branche. Hierzu zählen etwa Fachverkäufer im Einzelhandel, Journalisten, Wissenschaftler sowie Mitarbeiter von Behörden und Institutionen. Die Anzahl der Beschäftigten in diesem erweiterten Games-Arbeitsmarkt ist (ebenfalls Stand Mai 2018) um etwas mehr als ein Prozent auf 17.041 gefallen. Insgesamt sichert die Games-Branche derzeit knapp 30.000 Arbeitsplätze in Deutschland. Die Zahl der Games-Unternehmen ist mit 524 hingegen so gut wie unverändert (2017: 521).

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 2.095€ neuer Bestpreis auf Geizhals
  2. Temperatur-Höhe wird zum Rabatt - bis 25 Prozent
  3. ab 799€ auf Geizhals
  4. 499,99€ (Release 10.11.)

Squirrelchen 03. Aug 2018

Und du musst den schmarn jetzt in jeden Beitrag reinschmieren? Geh doch mal auf die TO...

sodom1234 03. Aug 2018

Ist Jahre her, da hatte ich mal mit den Leuten eines namenhaften Studies aus DLand zu...


Folgen Sie uns
       


IT-Freelancer: Der kürzeste Pfad zum nächsten Projekt
IT-Freelancer
Der kürzeste Pfad zum nächsten Projekt

Die Nachfrage nach IT-Freelancern ist groß - die Konkurrenz aber auch. Der nächste Auftrag kommt meist aus dem eigenen Netzwerk oder von Vermittlern. Doch wie findet man den passenden Mix?
Ein Bericht von Manuel Heckel

  1. Selbstständiger Sysadmin "Jetzt fehlen nur noch die Aufträge"

Prozessor: Wie arm ARM mit Nvidia dran ist
Prozessor
Wie arm ARM mit Nvidia dran ist

Von positiv bis hin zum Desaster reichen die Stimmen zum Deal: Was der Kauf von ARM durch Nvidia bedeuten könnte.
Eine Analyse von Marc Sauter

  1. Prozessoren Nvidia kauft ARM für 40 Milliarden US-Dollar
  2. Chipdesigner Nvidia bietet mehr als 40 Milliarden Dollar für ARM
  3. Softbank-Tochter Nvidia hat Interesse an ARM

Burnout im IT-Job: Mit den Haien schwimmen
Burnout im IT-Job
Mit den Haien schwimmen

Unter Druck bricht ein Webentwickler zusammen - zerrieben von zu eng getakteten Projekten. Obwohl die IT-Branche psychische Belastungen als Problem erkannt hat, lässt sie Beschäftigte oft allein.
Eine Reportage von Miriam Binner


      •  /