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Gaming: Apple Arcade wird Spiele-Flatrate für iOS und MacOS

Mindestens 100 Spiele für iPhone, iPad, MacOS sowie Apple TV für eine monatliche Abogebühr: Das ist der Gedanke hinter Apple Arcade. Interessantes Konzept - aber echte Blockbuster wird es wohl nur gelegentlich geben.

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Apple stellt Apple Arcade auf einer Keynote im März 2019 vor.
Apple stellt Apple Arcade auf einer Keynote im März 2019 vor. (Bild: Apple / Screenshot: Golem.de)

Apple verdient viel Geld mit den Spielen in seinem App Store, aber so richtig offensiv vermarket der Konzern das Gaming bislang nicht. Das soll sich jetzt zumindest ein Stück weit ändern: Auf seiner Keynote am 25. März 2019 hat das Unternehmen ein Angebot namens Apple Arcade vorgestellt, das im Herbst 2019 in über 150 Ländern an den Start gehen soll - darunter so gut wie sicher auch der deutschsprachige Raum.

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Apple Arcade soll für einen noch nicht genannten monatlichen Preis vollen Zugriff auf mindestens 100 Games bieten, weitere sollen nach und nach folgen. Die Titel sollen auf iPhone und iPad sowie auf MacOS und Apple TV laufen. Ob jedes Spiel auf allen diesen Plattformen funktioniert, ist unklar - so manches für den Desktop konzipierte Game lässt sich auf einem Smartphone schließlich nicht sonderlich komfortabel steuern.

Bislang ist eine Reihe von Entwicklern und Publishern bestätigt, die für Apple Arcade zuliefern wollen, darunter Gameloft, Square Enix, Sega, Revolution Software, Konami und Devolver Digital. Richtig bekannte Spiele oder Serien wurden bislang nicht angekündigt - in einer kurzen Szene in einem Trailer ist immerhin Sonic zu sehen. Außerdem soll Sim-City-Schöpfer Will Wright ein Spiel für den Dienst produzieren, über das aber noch keine Details vorliegen.

Es dürfte Apple trotz seines riesigen Kundenstamms nicht ganz leichtfallen, sehr hochkarätige Titel für den Dienst zu gewinnen, schließlich können Entwickler mit der Vermarktung über weitere Plattformen bei Bestsellern unter Umständen mit noch höheren Einnahmen rechnen.

Apple kuratiert die Spiele in Apple Arcade, außerdem beteiligt sich das Unternehmen an den Entwicklungskosten und arbeitet eng mit den Designern zusammen. Die Titel sollen auf keiner anderen mobilen Plattform zu finden sein und nicht Teil in ähnlichen Sammelangeboten sein. Eine Vermarktung von Desktop-Versionen etwa auf Steam oder im Epic Games Store wäre demnach aber zulässig.

Im Abopreis sind alle Extras enthalten, Ingame-Käufe wird es also nicht geben, auch keine Werbung oder Werbetracking. Familien sollen die Inhalte untereinander teilen könne. Eltern können die Spieldauer ihrer Kinder beschränken. Der Austausch von Savegames über Plattformen hinweg soll möglich sein. Weil die Spiele heruntergeladen werden - anders als Google Stadia ist Apple Arcade kein Streamingdienst - sollen die Titel grundsätzlich auch offline verwendet werden können.

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randalemicha 26. Mär 2019

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Its_Me 26. Mär 2019

Wenn es dann endlich mal wieder brauchbare Spiele gibt ohne dass man ständig Werbung...

Micha_T 26. Mär 2019

Alles wirft genug geld ab wenn der umfang groß genug ist. Ich sag nur wie jeder kleine...

countzero 26. Mär 2019

Laut Polygon Eurogamer erscheint es auch für PC und Konsolen (man weiß aber noch nicht...


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