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Spielebranche: Amazon bietet Ingame-Kaufoption in PC- und Mac-Spielen an

Direkt im PC-, Mac- oder Browserspiel eine Erweiterung anbieten und abrechnen: Das will Amazon den Entwicklerstudios ab sofort mit seinem Bezahlsystem als Middleware anbieten.
Aktualisiert am , veröffentlicht am / Peter Steinlechner
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Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images

Ein paar Klicks und das altvertraute Passwort von Amazon, schon lädt das PC-Spiel eine Erweiterung oder sonstige Extras – und beim Entwickler landet wenig später das Geld des Kunden, abzüglich einer Provision. Das bietet Amazon ab sofort auch den Produzenten von PC-, Mac- und Browsergames an. Über Android und die hauseigenen Kindle-Fire-Tablets ist ein vergleichbares System bereits länger verfügbar.

Die technische Umsetzung erfolgt über einen Ingame-Browser, alternativ stellt Amazon aber auch Bibliotheken für die Unity- und die Unreal-Engine sowie für C++ bereit. Das Angebot gilt für Entwickler weltweit, ein FAQ erklärt die Details(öffnet im neuen Fenster) .

Nachtrag vom 23. Januar 2013, 9:40 Uhr

Ein Leser hat uns darauf hingewiesen, dass Amazon bei Ingame-Käufen in mobilen Apps 30 Prozent als Standardprovision einbehält. Bei PC-, Mac- und Browsergames gibt es die Konditionen auf Nachfrage – vermutlich lässt sich über die Höhe verhandeln. Wir haben den Artikel entsprechend korrigiert.


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