Spieleabo: Xbox Game Pass wird günstiger - aber kommt ohne Call of Duty
Das Spieleabo Xbox Game Pass Ultimate wird wieder günstiger: Statt bislang 27 Euro pro Monat verlangt Microsoft nun 21 Euro. Auch der PC Game Pass sinkt im Preis, von 15 Euro auf 13 Euro monatlich.
Parallel zur Preissenkung nimmt Microsoft laut Blog(öffnet im neuen Fenster) jedoch eine inhaltliche Änderung vor, die bei den Fans von Call of Duty kaum gut ankommen dürfte: Künftige Ableger sollen nicht mehr direkt zum Verkaufsstart im Game Pass erscheinen.
Stattdessen ist geplant, neue Titel erst in der darauffolgenden Weihnachtssaison, also rund ein Jahr später, in die Abodienste aufzunehmen. Bereits verfügbare Call-of-Duty-Spiele bleiben hingegen weiterhin Teil des Katalogs.
Kurze Überschlagsrechnung: Wer das Ultimate-Abo hat, gibt dafür im Jahr jetzt 72 Euro weniger aus, was ungefähr dem Preis für die Standardversion von Call of Duty entspricht.
Auch künftig Neuerscheinungen
An den sonstigen Leistungen des Abos ändert sich nichts. Mitglieder von Game Pass Ultimate erhalten weiterhin Zugriff auf eine große Spielebibliothek auf Konsole und PC, inklusive Online-Multiplayer auf der Xbox sowie verschiedener Zusatzinhalte und In-Game-Vorteile. Auch ausgewählte Neuerscheinungen sollen weiterhin direkt zum Release im Abo verfügbar sein.
Microsoft begründete die Anpassungen mit dem unterschiedlichen Nutzungsverhalten der Spieler. Es gebe kein einzelnes Modell, das für alle gleichermaßen passe. Sinngemäß wolle man stärker auf Feedback reagieren und das Angebot weiterentwickeln.
Die aktuelle Preissenkung steht im Kontrast zur vergangenen Anpassung: Erst im Oktober 2025 hatte Microsoft den Preis für Game Pass Ultimate auf die genannten 27 Euro angehoben und zugleich das Abomodell umgestellt – ein Schritt, der bei vielen Nutzern auf Kritik stieß.
Asha Sharma und das Ende der Xbox-Kampagne
Microsoft teilte mit, die erst kürzlich berufene Xbox-Chefin Asha Sharma sei für die Preisänderung verantwortlich. Das ist in der gewählten Form etwas unüblich, möglicherweise soll so das Image der Managerin poliert werden.
Die kam in der Community zuerst nicht gut an, weil sie offenbar keine langjährige Gamerin ist. Inzwischen findet Sharma aber mehr Zuspruch, unter anderem wegen des von ihr verhängten Stopps für die "This is an Xbox"-Kampagne.
Damit sollten vor allem auf allen möglichen Geräten von Autos bis Smartphones verfügbare Cloud-Dienste herausgestellt werden. Langjährigen Xbox-Fans war das aber zu weit weg von der Konsole. Sharma kommentierte, die Kampagne "fühlt sich nicht" nach Xbox an.
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