Rückschau 2021: Von Deathloop bis zu Bobby Kotick

Im Juni kam das von dem Sony-eigenen Entwicklerstudio Insomniac Games produzierte Actionspiel Ratchet & Clank - Rift Apart für die Playstation 5 auf den Markt.

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Das kunterbunte Abenteuer bot neben einer witzigen und interessanten Handlung auch enorm viel Abwechslung und erstaunlich gutes Gunplay, wie man es sonst eher aus klassischen Shootern kennt.

Im September dürfte es dann ein paar besonders bittere Momente für Microsoft gegeben haben: Das herausragend gute Deathloop erschien für Playstation 5 und Windows-PC, aber nicht für die Xbox Series X/S - dabei gehört das Entwicklerstudio Arkane mittlerweile zu Microsoft.

Nur leider hat Sony sich frühzeitig einen Exklusivvertrag über ein Jahr gesichert, so dass Deathloop erst spät im Jahr 2022 für die MS-Konsolen verfügbar sein dürfte.

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Davon abgesehen lief es aber gut für Microsoft. Das Spieleabo Xbox Game Pass hat sich fest im Markt etabliert. Und mit Psychonauts 2 hat das Studio sogar eines der besten Spiele 2021 abgeliefert - netterweise für fast alle Plattformen übrigens, inklusive Linux und Mac OS.

Im Oktober folgte mit Age of Empires 4 noch ein besonders gelungenes Echtzeit-Strategiespiel für Windows-PC. Fast zeitgleich hat das Rennspiel Forza Horizon 5 für temporeichen Spielspaß gesorgt, und Ende 2021 kam dann zuerst der Free-to-Play-Multiplayer und dann die Kampagne von Halo Infinite auf den Markt.

Für Nintendo war es ein eher ruhiges Jahr: Es gab weder ein "echtes" neues Super Mario noch ein großes Zelda. Spielerische Highlights waren Super Mario 3D World + Bowser's Fury im Frühjahr, sowie Metroid Dread im Herbst. Zusammen mit Metroid kam auch eine weitere Variante der Switch auf den Markt, nämlich ein Modell mit OLED-Bildschirm und weiteren Detailverbesserungen.

Viele weitere Games, die eigentlich für 2021 angekündigt waren, erscheinen später - unter anderem, weil die Entwickler wegen der Coronakrise mehr Zeit für die Produktion benötigen als geplant. Prominentestes Beispiel ist vermutlich Horizon Forbidden West von Sony, das erst im Februar 2022 fertig wird.

Derlei Terminverschiebungen wünscht man sich bei Activision Blizzard seit Mitte 2021 vermutlich als größtes Problem. Grund: Im Juli 2021 wurde bekannt, dass die kalifornische Behörde Department of Fair Employment and Housing gegen den Publisher ermittelt.

Es geht um Diskriminierung und sexuelle Übergriffe, was konkret wohl unter anderem massive Benachteiligung von Mitarbeiterinnen sowie Saufgelage, Mobbing und ein miserables Betriebsklima bedeutet.

Mehrere leitende Angestellte haben seitdem ihren Job verloren - allerdings nicht Konzernchef Bobby Kotick, der nach Auffassung von vielen seiner eigenen Angestellten mitschuldig ist. Gegen die Zustände bei Activision Blizzard wirkten die Berichte über interne Probleme bei Ubisoft oder Riot Games fast harmlos, auch wenn sich das für die Betroffenen sicherlich anders anfühlt.

Es wäre interessant gewesen, mit Entwicklern auf Messen oder Tagungen über ihren Berufsalltag zu sprechen und vielleicht Interna aus erster Hand zu erfahren. Möglich war das nicht: Sowohl die Games Developers Conference (GDC), als auch die E3 und die Gamescom haben 2021 nur virtuell stattgefunden.

Neben den Arbeitsbedingungen gibt es noch sehr viel mehr Themen, die dort eigentlich im kleinen und großen Kreis besprochen gehörten: etwa die Non-Fungible Token (NFT).

Einige Branchenmitglieder halten diese Blockchain-basierten Elemente für das nächste große Ding beim Gaming - viele Spieler allerdings hassen die Technologie, weil sie noch mehr Kommerzialisierung befürchten.

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 Spiele-Rückschau 2021: Zwischen Gamestop und Weiterspielen
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