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Polygonwelt, Horror und Action mit Mechs

Rez Infinite

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Ebenfalls eine "Fahrt" findet in Rez Infinite statt. Aber statt wie in Drivclub VR durch mehr oder weniger echte Landschaften sausen wir in dem Actionspiel von Enhance Games zu treibenden Elektrobeats durch eine surreale Polygonwelt, die an den Film Tron erinnert. Dabei feuern wir auf Roboter, herumfliegende Würfel und was uns sonst noch so in den Weg kommt. Den Weg durch die fantastischen Umgebungen können wir nicht beeinflussen, sondern nur mit einer Mischung aus Kopfbewegungen und Analogstick die Blick- und damit gleichzeitig auch die Schussrichtung.

Rez Infinite steuert sich mit diesem Konzept ausgesprochen gut, und obwohl um uns herum ständig etwas los ist, fühlt sich das Ganze entspannt und fast schon ein bisschen meditativ an. Die Fahrt ist nach rund 90 Minuten beendet, eignet sich aber wegen der schönen Grafik und der Stimmung sehr gut für mehrfache Wiederholungen.
Rez Infinite: 30 Euro, Enhance Games, keine USK-Einstufung

Here They Lie

"Tick tack, Mitternacht - Zeit ins Bett zu gehen": Mit diesen Worten beginnt das Horror-Adventure Here They Lie. Es spielt in einer überwiegend schwarz-weißen Welt, wir erkunden auf sehr linearen Wegen eine kleine Stadt mit Bahnhof, Marktplatz und Ähnlichem. Dabei passieren ständig unheimliche Dinge: Mal springen mysteriöse Figuren mit Schweinsköpfen durch eine U-Bahn, mal stemmt sich ein unheimliches Feuerwesen aus dem Boden. Und immer wieder spricht uns eine schöne junge Frau in einem auffallend gelben Kleid an und sagt seltsame Dinge.

Here They Lie bietet in seinen rund fünf bis sechs Stunden keine Erklärung dafür, was vor sich geht. Dafür besticht das Spiel mit stimmungsvoller Grafik und schönen Animationen. Wer sich darauf einlässt, muss aber auch immer wieder mit Schockmomenten und Überraschungen vor sich sowie mit teils recht subtil eingesetzten Horrorelementen rechnen. Unterm Strich hat uns das Ganze Spaß gemacht - aber über ein bisschen mehr konkrete Handlung und weniger Mysteriöses hätten wir uns gefreut.
Here They Lie: 20 Euro, Sony Santa Monica/Tangentlemen, USK ab 16 Jahre

Rigs

Einen Eindruck davon, wie schnelle Action auf der Playstation VR aussehen wird, vermittelt in erster Linie Rigs - ein Actionspiel von Sony selbst. Darin kämpft der Spieler in fünfminütigen Matches in Arenen um den Sieg. Und zwar nicht zu Fuß, sondern in einem von vier Mechs, also riesigen Kampfmaschinen. Je größer das jeweilige Modell ist, über desto mehr Kampfkraft verfügt es. Dafür sind die kleineren Ausführungen schneller und wendiger und sie können sich etwa unter Brücken verstecken, was der Auseinandersetzung eine leicht taktische Komponente verleiht.

Die Steuerung erfolgt wahlweise vor allem über die Blickrichtung oder per rechtem Analogstick - die Details erklärt ein gut gemachtes Tutorial. Die Kämpfe selbst sind dann sehr schnell, sehr heftig und wirkten teils spektakulär. Nebenbei: Wer das Headset zwischendurch mal absetzt und Rigs auf dem flachen Monitor verfolgt, sieht dort gefühlt fast ein anderes Spiel - der Unterschied zwischen VR und Standard ist gewaltig. Rigs macht Spaß und ist grafisch eine Wucht, aber nicht ganz einfach zu steuern und erfordert viel Konzentration. Bei der schnellen Action kann einem außerdem vergleichsweise leicht übel werden.
Rigs: 60 Euro, Sony, USK ab 12 Jahren

 Spiele für Playstation VR im Test: Von der Achterbahn des Horrors bis auf die RennpisteDer Dunkle Ritter, eine Achterbahn und Labore 
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  1. (u. a. John Wick, Sicario, Deepwater Horizon, Die große Asterix Edition, Die Tribute von Panem)

Katsuragi 04. Nov 2016

habe mir mal die Demo angesehen. Eigentlich ein schönes Spiel, das sehr gut die...

Katsuragi 04. Nov 2016

hmm, warum nicht? Allerdings vorerst eben "nur" in 3D, ohne Headtracking. Der 3D-Effekt...

Achranon 25. Okt 2016

Ist mir auch aufgefallen. Guter Trick, auch wenn der Übergang nicht stufenlos ist, damit...

Achranon 22. Okt 2016

Bin eigentlich ein großer Rennspielfan, aber in Driveclub VR, aber auch Dirt Rally VR und...

Katsuragi 22. Okt 2016

So, habe jetzt nochmal Batman Arkham VR gespielt, weil ich es mit Move-Controllern testen...


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