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Star Citizen und Pewdiepie

Ebenfalls hitzige Diskussionen entfachte ein anderes Spiel: Star Citizen. Höchst erfolgreich war das Großprojekt von Chris Roberts beim Geldsammeln, und das hat offenbar Neider auf den Plan gerufen. Anders sind die teils heftigen Ausfälle des Entwicklers Derek Smart kaum zu erklären: Nicht nur hielt er Star Citizen für nicht machbar, er griff auch Roberts und dessen Familie persönlich an. Mittlerweile ist in der öffentlichen Auseinandersetzung so etwas wie Ruhe eingekehrt, was wohl vor allem daran liegt, dass sie mittlerweile hinter den Kulissen über Anwälte ausgetragen wird.

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Stark in der Öffentlichkeit stehen inzwischen auch die Let's Player. Auch dank des anhaltenden Erfolgs von Twitch und des neu eröffneten Youtube Gaming konnte sich der Megastar Pewdiepie im September 2015 darüber freuen, dass seine Videos schon zehn Milliarden Mal abgerufen wurden. Laut einer Liste von Forbes verdient er damit rund zwölf Millionen US-Dollar im Jahr. Da können deutsche Let's Player wie Gronkh zwar nicht mithalten, aber der eine oder andere Euro wird bei ihm und seinen Kollegen jetzt am Jahresende dann wohl doch im Portemonnaie übrig geblieben sein.

Ein gutes Jahr hatten auch die E-Sportler - mit einem kleinen Problem: Weil einer der Athleten in einem Onlinevideo allzu offen über Doping und Drogen sprach, sah sich die Branche zu schnellen Reaktionen gezwungen. Besonders schnell und umfassend reagierte die ESL, die auf wichtigen Turnieren mittlerweile Dopingtests durchführt - mit Unterstützung der gleichen Agentur, die bereits andere Sportler weltweit auf verbotene Maßnahmen überprüft. Auf die Fans hatte dieser (kleine) Skandal kaum spürbare Auswirkungen: Die Turniere, allen voran das mit über 18,5 Millionen US-Dollar dotierte The International 2015, waren gut besucht wie nie.

Die Computerspielebranche dürfte 2015 aus wirtschaftlicher Sicht wohl als sehr erfolgreiches Jahr verbuchen. Spektakuläre Pleiten gab es ebenso wenig wie große Entlassungswellen. Die größte Übernahme hat Activision Blizzard mit dem Kauf von King Digital hingelegt - 5,9 Milliarden US-Dollar hat der Entwickler von Candy Crush Saga gekostet.

Negativschlagzeilen auch in der Wirtschaftspresse bekam das deutsche Unternehmen Goodgame Studios kurz vor Jahresende: Offenbar, weil ein paar der über 1.200 Beschäftigten einen Betriebsrat gründen wollten, wurden sie kurzerhand gefeuert - wegen "Minderleistung", so das Unternehmen. Die Betroffenen werden von der Gewerkschaft Verdi unterstützt, die Sache geht wohl vor Gericht. Auf die deutsche Spielebranche wirft die Angelegenheit kein gutes Licht.

Zu guter Letzt: Was hat sich eigentlich bei den Konsolen getan? Erstaunlich wenig, jedenfalls aus technischer Sicht. Die wohl spannendste neue Hardware dürfte der teure, aber auch gute Elite Controller für die Xbox One sein, der ungefähr gleichzeitig mit einem großen Firmware-Update im November 2015 herauskam.

Konkurrent Sony hat zwar kleinere Software-Aktualisierungen für seine Playstation 4 veröffentlicht, Weltbewegendes ist aber nicht dabei. Beide Konsolen schmücken sich jetzt mit Abwärtskompatibilität - eigentlich eher Emulation - für ausgesuchte Spiele. Auf der Playstation 4 sind momentan acht PS2-Titel spielbar, davon sind aber immerhin drei ältere, immer noch sehr gute GTA. Bei der Xbox One gibt es sogar über 100 Spiele von der Xbox 360. Inklusive eines Abstechers in eine gewisse postnukleare Welt: Fallout 3 ist vom Start weg mit im Angebot.

 Ori und Bloodborne
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Der Held vom... 02. Jan 2016

Ja und nein. Das Nordamerika des Fallout-Universums ist ja politisch und...

quineloe 30. Dez 2015

Quatsch, bei den beiden vorherigen Teilen konnte man sich für jeden Kampf entsprechend...

Lemo 30. Dez 2015

Da hast du natürlich Recht, die Entwickler sind damit gemeint.

TarikVaineTree 28. Dez 2015

Ich stimme dir generell zwar völlig zu, aber das ist völlig am Thema vorbei. ;)


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