Spieglein, Spieglein: Amazon lässt sich Illusions-Ankleidespiegel patentieren

Amazon hat ein Patent(öffnet im neuen Fenster) zu einem Spiegel zugesprochen bekommen, der zusätzlich zum Spiegelbild Inhalte einblenden können soll. Ein möglicher Einsatzzweck könnte der Onlinekauf von Kleidung sein: Diese könnte auf das Spiegelbild des Nutzers projiziert werden, zudem kann der Hintergrund geändert werden.
Mischung aus Spiegel- und Monitorbild
Hinter der Spiegelfläche soll das Gerät der Patentschrift zufolge einen großen Monitor eingebaut haben. Je nach Anwendungssituation soll das Gerät Teile des Spiegelbildes mit einem künstlichen Bild auf dem Monitor überdecken können.
So ließe sich etwa ein Hemd oder ein anderes Kleidungsstück virtuell anprobieren, indem es über das eigene Spiegelbild gelegt wird. Mit Sensoren könnte dieses veränderte Spiegelbild dann auch interaktiv sein, also auf Bewegungen des Nutzers reagieren können.
Den Hintergrund sollen Nutzer auch verändern und beispielsweise eine komplett andere Szenerie einblenden können. So könnten Outfits in bestimmten Situationen ausprobiert werden.
Echo Look ist bereits auf Fashion ausgerichtet
Für Amazon wäre ein derartiger Spiegel nicht der erste Versuch im Bereich Fashion. Mit dem Echo Look hat das Unternehmen bereits eine Kamera vorgestellt, die mit Alexa bestückt ist. Der Echo Look bietet Hinweise und Bewertungen zum aktuell getragenen Outfit und lässt den Nutzer per Sprachkommando Fotos aufnehmen und den Look protokollieren. Echo Look ist aktuell noch nicht frei erhältlich und nur auf Einladung zu bekommen.
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Wann und ob Amazon wirklich einen Ankleidespiegel mit eingebautem Monitor herausbringt, ist noch unklar. Denkbar wäre bei einem derartigen Produkt auch eine Alexa-Integration wie beim Echo Look.



