Spiegelreflexkamera: Schwarzer Punkt gegen helle Punkte der Nikon D810

Bei einigen Exemplaren von Nikons digitaler Spiegelreflexkamera D810 können bei Langzeitbelichtungen helle Punkte in den Bildern auftreten. Nikon repariert die Kameras kostenlos, ganz aktuelle Modelle können schon angepasst sein, was aber nur bei genauem Hinsehen ersichtlich ist.

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Der Punkt im Stativgewinde weist auf eine reparierte D810 hin.
Der Punkt im Stativgewinde weist auf eine reparierte D810 hin. (Bild: Nikon)

Wer sich kürzlich eine Nikon D810 für rund 3.000 Euro gekauft hat, sollte einen genauen Blick in das Stativgewinde auf der Unterseite der Kamera werfen. Findet sich darin ein schwarzer Punkt, so hat Nikon den Body bereits von einem bekannten Problem befreit. Wie das Unternehmen auf seinen Supportseiten mitteilt, sind so die Modelle gekennzeichnet, bei denen in manchen Bildern unerklärliche helle Flecken auftreten.

Sie treten dem Unternehmen zufolge vor allem bei Langzeitbelichtungen mit über 30 Sekunden Verschlusszeit auf oder wenn die Bildfeldeinstellung "1,2 × (30 × 20)" ausgewählt wurde. Betroffen von dem Effekt sind nicht alle Exemplare, Nutzer der Kamera können das anhand der Seriennummer überprüfen. Besitzer betroffener Geräte ohne den schwarzen Punkt im Stativgewinde sollten sich an den nächstgelegenen Kundendienst-Händler wenden, der die nötigen Einstellungen und ein Firmwareupdate vornimmt.

Was sich dadurch an der Kamera sonst noch ändert, meldet Nikon nicht. Das Unternehmen bittet betroffene Kunden um Entschuldigung und erklärt, dass der Fehler nicht ganz verschwinden werde: "Da bei der D810 Auflösung und Schärfe verbessert wurden, können mit dieser Kamera auch nach der Wartung hellere Flecken in mit einer Belichtungszeit von über 30 Sekunden aufgenommenen Bildern sichtbar sein, als dies mit früheren Kameras der Fall ist."

Wer nicht unmittelbar auf die Profikamera verzichten kann, soll immerhin durch ein Einschalten der Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtung eine Abschwächung des Effekts erreichen können.

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