Spider-Noir mit Nicolas Cage: Eine Spinne, die versucht, als Mensch durchzugehen
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Fast ein Leben lang hat Nicolas Cage auf seine große Comic-Rolle gewartet. Der Comic-Fan, der seinem Sohn Supermans kryptonischen Namen gab, sollte mal Superman sein – damals unter Tim Burton – und war es kurz in einem Cameo in The Flash. Für Marvel war er zweimal der Ghost Rider. Aber keine Rolle passt so gut zu ihm wie die des Ben Reilly in Spider-Noir. Die neue Prime-Video-Serie startet heute (27. Mai).
Bei den Marvel-Comics gab es ein großes Event, bei dem Spider-Man auf zahlreiche alternative Versionen seiner selbst traf. Eine davon war Spider-Noir, ein Spider-Man, der in den Dreißigerjahren aktiv war, als Detektiv arbeitete, aber auch über Spinnenkräfte verfügte.
Die Figur debütierte filmisch im Jahr 2018 im Animationsfilm Spider-Man: A New Universe. Dort wurde sie von Nicolas Cage gesprochen.
Nach dem Erfolg des zweiten Teils fühlte sich Sony Pictures, wo die Filmrechte für das Spider-Man-Universum liegen, ermutigt, verschiedene Projekte anzustoßen, die mit Spider-Man-Nebenfiguren oder -Varianten vorangetrieben werden sollten. Eine davon war Spider-Noir, die von Phil Lord und Christopher Miller, den Regisseuren der beiden Animationsfilme, produziert wurde.
Nicht Peter Parker
In den Comics, ebenso in den Animationsfilmen, ist Spider-Noir Peter Parker; für die Serie ist es Ben Reilly. Fans der Comics kennen ihn als einen Spider-Man-Klon. Mit der Entscheidung, den Namen in der Fernsehserie zu benutzen, wird wohl versucht, sich noch ein wenig mehr von den Spider-Man-Filmen abzuheben.
Nötig wäre das nicht, denn Spider-Noir ist ganz anders als die Filme. Und auch ganz anders als Superheldengeschichten üblicherweise.
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