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Spider-Man im Test: Superheld mit Schwung

Am seidenen Faden durch die Straßenschluchten von New York sausen, Kämpfe mit Kleinganoven und Erzschurken: Das nur für die Playstation 4 erhältliche Actionspiel Spider-Man macht ziemlich viel richtig - ein paar Durchhänger gibt es aber.

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Artwork von Spider-Man
Artwork von Spider-Man (Bild: Sony)

Oje, die Miete... Gerade wollen wir als Spider-Man durch das Fenster unseres Apartments in New York springen und einen Gangsterboss festnehmen, da rutscht unter der Tür ein Brief mit der leider nicht zu übersehenden Aufschrift "Letzte Mahnung" durch. Natürlich lassen wir den Umschlag erst mal ungeöffnet liegen und kämpfen für das Gute. Aber die Sache mit der Miete könnte noch üble Folgen haben, die uns innerhalb der Kampagne ebenso beschäftigen wie die Superschurken und Kleinganoven von Manhattan.

Inhalt:
  1. Spider-Man im Test: Superheld mit Schwung
  2. Verfügbarkeit und Fazit

Im Actionspiel Spider-Man steuern wir den legendären Comichelden, der im Zivilleben als Peter Parker bekannt ist. Das vom unabhängigen Entwicklerstudio Insomniac Games im Auftrag von Sony produzierte Programm beschäftigt sich nicht mit den Anfangstagen von Spidey und dem Biss der Spinne. Stattdessen haben wir es mit dem etwas älteren Peter zu tun, der in der Stadt längst bekannt ist und dessen Dauer-on-off-Beziehung zu Mary Jane gerade mal wieder auf Off steht. Auch dieser Alltagsaspekt spielt innerhalb der Geschichte eine Rolle, ebenso wie Tante May und Bürgermeister Osborn.

Trotz Wohnungssorgen, Beziehungsstress und Superschurken: Die Figur Spider-Man ist ein über weite Strecken gutgelauntes Plappermaul, das auch mitten in den härtesten Bosskämpfen gerne einen Scherz nach dem anderen raushaut. Das ist über weite Strecken ziemlich lustig, kann aber auch mal nerven, weil die Auseinandersetzungen teils ziemlich fordernd sind und zumindest wir stellenweise erst nach rund einem Dutzend Versuchen weitergekommen sind - irgendwann konnten wir dann mitreden. Trotzdem: Wir finden es sehr erfrischend, anstelle etwa eines dunklen Ritters wie Batman mal ein munteres Spinnchen zu steuern.

Das machen wir natürlich in den Straßenschluchten von New York. Als Spider-Man schwingen wir an dünnen Fäden an Wolkenkratzern vorbei, wir fliegen über Dächer und immer wieder haarscharf am Boden entlang. Die Fortbewegung ist eines der wichtigsten Elemente des Spiels - erst relativ spät können wir per Schnellreise etwa unser Labor, eine Polizeistation oder unser Apartment direkt ansteuern.

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Über die rund 20 Stunden lange Hauptkampagne wollen wir an dieser Stelle nicht allzu viel verraten - uns hat die Story mit ihren vielen Überraschungen gefallen! Direkt nach dem Start begegnen wir dem Superschurken Wilson Fisk, mit dem wir uns einen langen Kampf liefern. Später bekommen wir es mit einer Gang zu tun, deren Mitglieder asiatisch anmutende Dämonenmasken tragen.

  • Auf den Straßen von New York greift Spider-Man in eine Entführung ein. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Wie eine Spinne kann Spidey an Wänden und Decken krabbeln. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Durch Erfahrungspunkte baut der Spieler die Fähigkeiten im Talentbaum aus. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Der Superheld im Gespräch mit Yuriko Watanabe vom Police Department. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • In einer Hauptmission geht es darum, eine Lagerhalle zu durchsuchen... (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Mary Jane weiß Bescheid über das wahre Ich von Spider-Man. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Durch das Lösen von simplen Rätseln im Labor erhält der Spieler ein paar zusätzliche Erfahrungspunkte. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Mit viel Schwung saust Spidey am Ufer des Hudson River entlang. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Diese Funkstationen gewähren Zugriff auf die Stadtkarte. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Karte sind Einsatzorte und viele Sammelgegenstände markiert. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Es gibt Nachteinsätze, aber keinen dynamischen Wechsel der Tageszeiten. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Die Steuerung auf dem Gamepad ist durchaus etwas komlexer. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
Auf den Straßen von New York greift Spider-Man in eine Entführung ein. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)

Die Einsätze der Kampagne bieten sehr viel Abwechslung. So müssen wir mal an der Decke krabbelnd leise einen Verbrecher nach dem anderen ausschalten. Wenn wir dabei auffliegen, geht es vom letzten Rücksetzpunkt von vorne los. Dann wieder gibt es unkomplizierte Bosskämpfe mit teils übermächtigen Schurken. Diese Duelle finden wir übrigens selbst auf dem einfachsten von drei Schwierigkeitsgraden noch fordernd - quasi alle anderen Abschnitte kamen uns dagegen auf der mittleren Stufe gut machbar vor. Nach dem ersten vollständigen Durchgang gibt es die vierte Stufe: ultimativ.

Außerhalb der Kampagnenmissionen können wir uns in Spider-Man frei durch New York bewegen. Wir können den Times Square mit seinen riesigen Reklameanzeigen besuchen, die Spitze des Empire State Building erklimmen und die Abendsonne am Ufer des Hudson River genießen. Das macht aus der Spidey-Perspektive, also ein paar Dutzend Meter über dem Boden, richtig viel Spaß, zumal die Steuerung beim Schwingen am Spinnenfaden gelungen ist.

Im Open-World-Modus absolvieren wir vor allem Sammelaufgaben, indem wir beispielsweise Fotos von besonderen Sehenswürdigkeiten knipsen - das Empire State Building ist eine davon. Oder wir suchen Rucksäcke, die Peter Parker vor einiger Zeit selbst mit Spinnenfäden überall in der Metropole festgeklebt hat, um an Ausrüstung für neue Gegenstände zu gelangen. Um Sehenswürdigkeiten und Rucksäcke auf der Übersichtskarte angezeigt zu bekommen, müssen wir in den neun Stadtteilen jeweils die Funktürme aktivieren, was im Grunde ebenfalls eine Sammelaufgabe ist. Diese Jobs sind relativ einfach zu erledigen, auf Rätsel oder sonstige Herausforderungen, etwa besondere Verstecke, haben die Entwickler weitgehend verzichtet - wir fanden die Sammelei auf Dauer zu eintönig.

Verfügbarkeit und Fazit 
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svnshadow 07. Sep 2018

exclusiv is häufig an eine gewisse frist gebunden ....das heisst nicht das es nie auf...

FrankGallagher 05. Sep 2018

Eine Rundschau ist aber auch nochmal was anderes als ein Test, der Recht aufwändig ist.

profi-knalltüte 05. Sep 2018

vielleicht bin ich mit 42 einfach zu alt mittlerweile *g joa nee dark souls geht ja...


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