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Sphero SPRK+
Sphero SPRK+ (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ereignisgesteuerte Programme

Wir können den Roboter mit einem selbsterzeugten Programm nicht nur rollen lassen, sondern auch die eingebauten Sensoren auswerten und so zum Beispiel Kollisionen erkennen. Die LEDs lassen sich dann genauso zum Leuchten bringen, wie wir auch Sounds in der App abspielen können. Es dauert etwas, bis wir uns durch all diese Möglichkeiten durchgearbeitet haben und auch komplexere Muster programmieren können. Praktisch und altersgerecht ist dabei, dass Sensoreingaben zum Teil auf höherem Niveau abgefragt werden. So können wir auf Ereignisse wie Zusammenstöße oder Auf- und Abbewegungen des Roboters direkt reagieren, statt erst Gyroskopwerte auszuwerten - obwohl das gleichfalls möglich ist.

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Je größer unsere Programme werden, desto mehr wünschen wir uns, statt der App unseren Computer nutzen zu können. Die Auswahl der Befehle aus dem Touch-Menü ist mühselig und mangels Übersicht dauert es, ehe wir halbwegs flüssig programmieren können. Einen browserbasierten Editor hat Sphero aber bisher nur angekündigt.

  • Der Sphero SPRK+ (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Klebeband mit Zentimetermaß und Winkelmesser (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Blick ins Innere (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Vor allem die Optik unterscheidet den SPRK+ vom BB-8. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird drahtlos (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der grafische Editor zum Programmieren (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Der grafische Editor zum Programmieren in der Lightning-Lab-App (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Einfache Steuerung in der Lightning-Lab-App (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Eine Vielzahl von Projekten steht bereits zur Auswahl bereit. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Klassenverwaltung über die zugehörige Webseite (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Die Sphere-App ist deutlich aufs Spielen ausgerichtet ... (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • ... und bietet sogar ... (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • ... kleine Missionen, um zusätzliche vorprogrammierte Effekte freizuschalten. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
Der grafische Editor zum Programmieren in der Lightning-Lab-App (Bild: Alexander Merz/Golem.de)

Tutor muss und soll Hilfe leisten

Damit sowohl die ersten Schritte als auch größere Programme funktionieren, ist ein gewisses Programmierverständnis notwendig - das weder die App noch eine Anleitung wirklich vermitteln. Es stehen über die Projektübersicht zwar kurze, gut konzipierte Einführungskurse auf Englisch bereit, aber sie bieten vor allem einen grundlegenden Einstieg in die App und die Sensoren und Aktoren des Roboters, weniger in die Programmierung und den Editor an sich.

Wie bereits am Namen des Roboters deutlich wird, geht der Hersteller davon aus, dass ein Tutor den Lernenden begleitet - auch wenn die Einsteigerkurse zumeist Video und Text kombinieren, ein Beispielprogramm beinhalten und für das Selbststudium geeignet sind.

Schüler verwalten

Für den Tutor ist die Lightning-Lab-App nur für das Erstellen von Projekten interessant. Wichtiger ist aber die zugehörige Webseite. Zwar fehlt es auch dort an einheitlichen, konsistenten Lehrmaterialien, allerdings steht eine Klassenverwaltung zur Verfügung. Als Tutor können wir darin App-Logins für die Schüler anlegen und unsere Schüler als Klasse verwalten.

Den Schülern einer Klasse weisen wir dann Projekte zu, die sie absolvieren müssen. Dabei können wir selbst Projekte anlegen, aber auch vorgegebene Projekte von Sphero sowie öffentliche Projekte aus der Community nutzen. Die Anzahl der Community-Projekte ist bereits erstaunlich groß.

Diese Funktion zur Klassenverwaltung finden wir gut. Einerseits ist es eine praktische Möglichkeit, selbst erstellte Lehrmaterialen für alle Schüler bereitzustellen, andererseits eine praktische Methode, Hausaufgaben zu vergeben und zum eigenständigen Arbeiten in einem selbst gewählten Tempo zu animieren.

Leider stehen die Webseite und die Lerninhalte nur auf Englisch zur Verfügung, während die Lightning-Lab-App zum Großteil eingedeutscht ist.

Preis und Verfügbarkeit

Den Sphero SPRK+ gibt es direkt beim Hersteller für 130 US-Dollar, bei deutschen Händlern kostet er um die 150 Euro. Das Education Pack mit 12 Robotern gibt es für Bildungseinrichtungen zum Preis von 1.200 US-Dollar.

Fazit

Einen großen Unterschied im Spiel- und Lernfaktor gibt es zwischen dem Kugelroboter SPRK+ und den vor kurzem getesteten Lauf- und Fahrrobotern nicht. Der SPRK+ ist noch am ehesten mit dem Zowi vergleichbar. Beim Sensorumfang und der Programmierbarkeit per App ist der SPRK+ dem Zowi deutlich überlegen - was sich aber auch im Preisunterschied niederschlägt. Bei beiden ist der einfache Wechsel zwischen freiem Spielen und Lernen gut geeignet zu motivieren und Kinder bei Laune zu halten. Den ein oder anderen Lehrer wird das vermutlich aber auch schnell in den Wahnsinn treiben.

Aus technischer Sicht bietet der SPRK+ mit seinem Gyro-Sensor und seiner kompakten Kugelform einige zusätzliche Experimentiermöglichkeiten im Vergleich mit klassischen Rad- oder kettengetriebenen Modellen und benötigt dabei weniger Platz.

Ein deutlicher Pluspunkt ist der Tutormodus der Webseite. Wir würden uns wünschen, dass andere klassenorientierte Lehrprojekte, wie zum Beispiel der BBC-Micro, sie sich zum Vorbild nehmen. Damit unterstreicht der Hersteller aber auch, dass er den SPRK+ weniger zum Selbststudium empfiehlt und es an entsprechendem Material fehlen lässt. Das ist schade.

 Sphero SPRK+: Mit der Lernkugel programmieren lernen

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Onsdag 01. Nov 2016

Ein Besuch auf dieser Webseite ergibt erst einmal eine leere Seite, weil ausnahmslos...

AngryFrog 01. Nov 2016

Hab ich mir auch gerade gedacht. Ist ja schön, dass jemand solche Angebote macht aber...



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