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Sphero Lightning McQueen: Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

Das neue Spielzeug von Sphero ist keine Kugel, sondern hat vier Räder und einen Mund. Ob mit dem neuen Fahrzeug des Herstellers Rennfeeling und Filmatmosphäre aufkommt, konnten wir vorab ausprobieren.

Ein Hands on von veröffentlicht am
Sphero Lightning McQueen
Sphero Lightning McQueen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Im September 2017 erscheint der dritte Film der Cars-Reihe von Pixar in Deutschland. Sphero bringt deshalb ein neues Spielzeug auf den Markt, den Hauptdarsteller der Filme: den Rennwagen Lightning McQueen. Es ist nicht einfach nur ein ferngesteuertes Auto, sondern soll die Persönlichkeit des Leinwandhelden auch ins Kinderzimmer bringen. Bekannt wurde der Hersteller mit seinem BB-8-Roboter aus Star Wars, der nach einem Test bei uns gemischte Gefühle hinterließ. Wir haben einige Rennrunden mit einer Vorabversion des Autos unternommen, um herauszufinden, ob es ein guter Zeitvertreib ist.

Nur Heck-, kein Filmspoiler

Inhalt:
  1. Sphero Lightning McQueen: Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen
  2. App bietet mehr als nur Fahrvergnügen

Um es vorwegzunehmen, das Spielerlebnis mit dem Rennwagen ist vollkommen filmspoilerfrei und erfordert auch keine Kenntnisse des Films. Wer allerdings keinen der Filme kennt, dürfte mit dem Charakter des Wagens ein wenig fremdeln - Lightning McQueen ist stets übermotiviert und zuweilen leicht überheblich. Der Niedlichkeitsfaktor hält sich deshalb zum Beispiel im Vergleich mit BB-8 in Grenzen. Damit stellt sich Sphero durchaus gegen den Branchentrend bei Spielzeugrobotern.

Die Filmfigur wird real

Die Persönlichkeit des Rennwagen zeigt sich deutlich während des Spielens und auch außerhalb. Regelmäßig spricht uns Lightning McQueen an und reagiert gelegentlich darauf, wenn wir ihn sanft oder auch unsanft bewegen. Dann rollen seine Augen auf dem Frontscheiben-Display, und seine virtuelle Stirn senkt sich. Dazu beschwert er sich auch akustisch, nicht mit Phantasiegebrabbel, sondern einer klaren Sprachausgabe mit Zitatfetzen, die zum Teil auch aus den Filmen stammen könnten. Dabei bewegen sich auch seine Lippen an der Front, und er wackelt auf seinen auch vertikal beweglichen Vorderreifen.

Die Lebendigkeit des Rennwagens ist äußerst bemerkenswert - er bewegt sich auch, wenn er nicht fährt. Das macht ihn durchaus zu einem netten Prokrastinationsobjekt, selbst wenn er nur auf dem Schreibtisch steht. Laut dem Hersteller überwachten und beteiligten sich Pixar-Designer an den Animationen und Bewegungen für das Fahrzeug.

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Unter und auf der Plastikhaube des Rennwagens steckt dafür einiges an Technik. Diverse Servomotoren sind für die Mimik und Gestik des Wagens verantwortlich. Per Lage- und Beschleunigungssensor reagiert der Wagen auf Kollisionen und simples Herumschütteln. Durch Sensorflächen auf der Karosserie erkennt der Rennwagen, wenn wir ihn berühren.

Einfache Steuerung per Smartphone

Gelenkt wird der Wagen per Smartphone. Die erforderliche App soll für iOS und Android erscheinen, wir konnten die iOS-App ausprobieren. Die Verbindung zwischen Smartphone und Rennwagen erfolgt per Bluetooth. Die notwendige Kopplung nimmt die App selbständig beim Start vor.

  • Lightning McQueen (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lightning McQueen  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Augen sind nicht aufgeklebt. Es handelt sich um ein Display (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Steuerung ist simpel (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die App bietet einen einfachen Programmiermodus (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der finalen Version können wir auch den ersten Cars-Film anschauen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Zeit können wir uns schon mit einem Minispiel vertreiben. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Deutschlandstart soll die App vollständig lokalisiert sein. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Auto steckt einiges an Technik. Die Fronträder sind auch vertikal beweglich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku wird stilecht aufgeladen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Lightning McQueen (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Die Steuerung des Rennwagens in der App ist denkbar einfach. Mit einem einzelnen virtuellen runden Steuerkreuz wird gelenkt und Gas gegeben. Zum Rückwärtsfahren müssen wir parallel einen Button gedrückt halten. Per Turbo-Button können wir stärker beschleunigen. Dabei fährt der Wagen trotzdem stets eher gemächlich, und so gelingt es uns auch, im eher kleinen Büro unsere Runden zu drehen. Angst um die Wohnzimmereinrichtung muss also niemand haben.

Echtes Rennfeeling kommt dabei natürlich eher wenig auf, und auch Stunts sind kaum möglich. Dank der einzeln angesteuerten Räder neigt sich die Karosserie bei Kurvenfahrten tatsächlich, zumindest optisch werden brachiale Fliehkräfte simuliert. Daneben quasselt Lightning McQueen ständig während der Fahrt und motiviert uns, weiterzufahren.

App bietet mehr als nur Fahrvergnügen 
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Hotohori 26. Mai 2017

Äpfel und Birnen Vergleiche sind halt beliebt, besonders wenn das andere Produkt nur 1/10...

Trockenobst 26. Mai 2017

Sohn, das ferngesteuerte Auto dass ich da im Schrank in der Schachtel stehen habe, war...


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