Spendenaufrufe und Fake-Shops: Betrüger nutzen Hochwasser aus

Betrüger nutzen die Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bereits aktiv aus. Davor warnt die Polizei.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Ein Einsatzfahrzeug der Polizei
Ein Einsatzfahrzeug der Polizei (Bild: Ingo Kramarek/Pixabay)

Mit gefälschten Internet-Shops und Spendenaufrufen haben Kriminelle offenbar die Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ausgenutzt und Menschen um Geld gebracht. In drei Fällen hätten mutmaßliche Betrüger etwa Bautrockner im Netz angeboten, wie die Polizei in Köln und Bonn am Montag berichtete.

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Nachdem Betroffene dort bestellt und vorab gezahlt hatten, seien die Firmen telefonisch nicht mehr erreichbar gewesen. In einem anderen Fall hätte eine vermeintliche Elektrikfirma Reparaturen angeboten, aber diese nach einer Zahlung nicht ausgeführt.

In Köln sucht die Polizei den Angaben zufolge nach mutmaßlichen Betrügern, die ein auf Facebook veröffentlichtes Foto einer durch das Hochwasser zerstörten Wohnung kopiert und in einem neuen Beitrag dann um Spenden gebeten hätten.

Ob dem Aufruf jemand gefolgt ist, werde nun ermittelt. Der Post sei gelöscht worden. In allen Fällen werde wegen des Verdachts auf Betrug ermittelt. Die Polizei warnte in der Mitteilung von Montag vor Betrugsdelikten im Zusammenhang mit der Hochwasserkatastrophe.

Hilflosigkeit und Spendenbereitschaft wird ausgenutzt

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Die Kriminellen nutzten die Hilflosigkeit und Spendenbereitschaft der Menschen aus. Gefälschte Internet-Shops seien auf den ersten Blick schwer zu erkennen: "Da die Täter aus dem Ausland agieren, ist das Löschen solcher Fake-Shops oft umständlich und langwierig. Die Betrüger können daher über viele Wochen hinweg ahnungslose Online-Einkäufer um ihr Geld bringen", warnte die Polizei. Weil sie oft mit "unwahrscheinlich niedrigen Preisen" lockten, sollten Kunden zum Beispiel keine spontanen Käufe machen und im Voraus Preise vergleichen.

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interlingueX 21. Jul 2021

'Nen Pranger aufstellen ist eine Sache, aber zumindest im Fall der Shop-Betreiber bleibt...

TheMinischafi 21. Jul 2021

Entweder direkt in die passenden Telegramkanäle schauen (Spendenaufrufe sind immer...

limetonic 20. Jul 2021

Es hilft nur Leute aufzuklären wie man einen Fake Shop von einen echten Unterscheided...

AntiiHeld 20. Jul 2021

Es sollte richtig weh tun. 2 Monate sind da nichts. 2 Jahre sollte es sein.



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