Abo
  • Services:

Spenden statt Gewinne: Jimmy Wales steigt bei Mobilfunkanbieter ein

Obwohl er selbst kein Milliardär ist, will Wikipedia-Gründer Jimmy Wales eine Milliarde US-Dollar wohltätigen Projekten zukommen lassen. Helfen soll dabei das Konzept eines britischen Mobilfunkanbieters.

Artikel veröffentlicht am ,
Will das Nutzergeld für einen guten Zweck einsetzen: Wikipedia-Gründer Jimmy Wales
Will das Nutzergeld für einen guten Zweck einsetzen: Wikipedia-Gründer Jimmy Wales (Bild: Mandel Ngan/AFP/Getty Images)

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales steigt bei dem britischen Mobilfunkanbieter The People's Operator (TPO) ein. Das kündigte der 47-Jährige am Montag auf der Internetkonferenz Digital-Life-Design in München an. "Ich habe gerade angekündigt, eine Milliarde Dollar für wohltätige Zwecke sammeln zu wollen", twitterte er anschließend. Wales wird Kovorsitzender des Verwaltungsrates und bringt eine strategische Beteiligung in das Unternehmen ein. Die Firma hat ein ungewöhnliches Geschäftsmodell: Zehn Prozent der Mobilfunkrechnung werden direkt für einen wohltätigen Zweck gespendet, den der Kunde ausgewählt hat. Ein Viertel des Unternehmensgewinns fließt wiederum in eine firmeneigene Stiftung, die die Einnahmen für einen guten Zweck weitergibt.

Stellenmarkt
  1. Lachmann & Rink Ingenieurgesellschaft für Prozeßrechner- und Mikrocomputeranwendungen mbH, Freudenberg, Dortmund
  2. über duerenhoff GmbH, Mainz

Wales werde an allen unternehmerischen Aktivitäten beteiligt sein, heißt es in einer Mitteilung von TPO. Seine Hauptaufgabe bestehe darin, das Wachstum einer globalen Gemeinschaft voranzubringen, die im Einsatz für das Gute miteinander verbunden sei. Wales hofft darauf, dass das Unternehmen ebenso wie die Wikipedia durch virales Marketing wächst. Das Geld, das unter anderem für Werbung eingespart wird, soll laut Firmenangaben den Kunden und deren ausgewählten Zwecken zukommen. Der Nutzer kann bei Vertragsabschluss auswählen, welchem Projekt er seinen Anteil zukommen lassen möchte.

TPO ist bislang nur in Großbritannien aktiv und nutzt das Netz von EE, einem Joint Venture zwischen Deutscher Telekom und Orange. Demnächst sollen die Dienste auch in den USA angeboten werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,90€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis ca. 126€)
  2. 99€
  3. ab 1.119€
  4. für 4,99€

Schattenwerk 20. Jan 2014

King mir im ersten Moment irgendwie amüsant durch den Kopf. Mal unabhängig von dem...


Folgen Sie uns
       


iPad 2018 - Test

Das neue iPad hat vertraute Funktionen, die es teilweise zu diesem Preis aber noch nicht gegeben hat. Wir haben uns Apples neues Tablet im Test angeschaut.

iPad 2018 - Test Video aufrufen
Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  2. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich
  3. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten

Far Cry 5 im Test: Schöne Welt voller Spinner
Far Cry 5 im Test
Schöne Welt voller Spinner

Der Messias von Montana trägt Pornobrille und hat eine Privatarmee - aber nicht mit uns gerechnet: In Far Cry 5 kämpfen wir auf Bergwiesen und in Bauernhöfen gegen seine Anhänger. Das macht dank einiger Serienänderungen zwar Spaß, dennoch verschenkt das Actionspiel von Ubisoft viel Potenzial.
Von Peter Steinlechner

  1. Far Cry 5 Offenbar Denuvo 5 und zwei weitere Schutzsysteme geknackt
  2. Ubisoft Far Cry 5 schafft Serienrekord und Spieler werfen Schaufeln
  3. Ubisoft Far Cry 5 erlaubt Kartenbau mit Fremdinhalten

Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

    •  /