Abo
  • Services:
Anzeige
Google plant angeblich Accounts für Kinder unter 13 Jahren.
Google plant angeblich Accounts für Kinder unter 13 Jahren. (Bild: Francois Lenoir/Reuters)

Spekulationen zu Google: Eltern registrieren für ihre Kinder

Google plant angeblich Accounts für Kinder unter 13 Jahren.
Google plant angeblich Accounts für Kinder unter 13 Jahren. (Bild: Francois Lenoir/Reuters)

Kinder unter 13 Jahren dürfen keine Accounts bei Google-Diensten anlegen - zumindest offiziell. Das könnte sich bald ändern.

Der Internetkonzern Google will laut Medienberichten die Einrichtung von Kinderkonten für seine Dienste ermöglichen. Eltern sollen die Konten anlegen und die Nutzung von Diensten wie Google-Mail oder Youtube durch ihren Nachwuchs kontrollieren können, berichtet das Tech-Blog des Wall Street Journal unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Die Erziehungsberechtigten sollen über den Account nachvollziehen können, welche Daten über die Kinder gespeichert werden. Das Portal The Information hat am Montag erstmals über die Pläne berichtet.

Anzeige

Bislang ist die Nutzung von Googles Diensten erst ab 13 Jahren erlaubt, wobei es leicht ist, solche Altersbeschränkungen zu umgehen. Der Zugang von Kindern zum Internet ist in den USA über den Children's Online Privacy Protection Act (COPPA) geregelt. Das Gesetz macht genaue Vorgaben, welche Informationen über unter 13-Jährige gespeichert und wie ihre Daten zu Werbezwecken genutzt werden dürfen. Die Zustimmung der Eltern zur Nutzung von Diensten ist erforderlich. In Deutschland gelten die COPPA-Bestimmungen jedoch nicht.

Kinderversion von Youtube

Zu Beginn des Jahres soll Google bereits an der Entwicklung einer Kinderversion seines Videoportals gearbeitet haben, heißt es weiter. Diese Version sei für Tablets optimiert gewesen und sollte Eltern eine Kontrolle über den Videokonsum erlauben. Da Eltern ohnehin ihre Kinder bei Google-Diensten anmeldeten, wolle das Unternehmen den Prozess einfacher und gesetzeskonform gestalten.

Datenschützer äußerten bereits Kritik an den Plänen. "Solange Google das nicht richtig macht, wird die Privatsphäre von Millionen Kindern bedroht und den Eltern die Möglichkeit verwehrt, sinnvolle Entscheidungen darüber zu treffen, wer Informationen über ihre Kinder sammeln kann", sagte Jeff Chester vom Center for Digital Democracy (CDD) dem Wall Street Journal. Die Organisation wolle ihre Bedenken gegenüber der Regulierungsbehörde FTC vorbringen, die für die Einhaltung der Kinderschutzregelungen zuständig sei. Die FTC wollte die Google-Pläne dem Blatt zufolge nicht kommentieren. Auch das Unternehmen selbst lehnte eine Stellungnahme ab. "Wir kommentieren keine Gerüchte oder Spekulationen", sagte ein Sprecher dem Techblog Mashable.


eye home zur Startseite
UristMcMiner 21. Aug 2014

Solange du in den Augen der Regierung "sauber" bist mag das stimmen, aber sobald du...

xSynth 20. Aug 2014

Ob Nutzungsbedingungen zu Rechtsgeschäften gehören, ist fraglich ... Zumal dadurch ja...

AlphaStatus 19. Aug 2014

Ich bin schockiert!

mgh 19. Aug 2014

Es ist schon ein tolles Phänomen unserer heutigen Zeit, dass man immer meint zu wissen...

Little_Green_Bot 19. Aug 2014

Ja, und in diesem Fall haben dann die Erziehungsberechtigten versagt, und nicht der...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ETAS GmbH & Co. KG, Stuttgart
  2. ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München
  3. Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Grasbrunn bei München
  4. Bayerische Versorgungskammer, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 1.499,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Spectre

    Intel verteilt Microcode für Client- und Server-CPUs

  2. Aldi Talk

    Nachbuchung des ungedrosselten Datenvolumens wird teurer

  3. Stiftung Warentest

    Zu wenig Datenschutz in Dating-Apps

  4. Mobilfunk

    Vodafone und Telefónica nutzen Glasfaser gemeinsam

  5. Indiegames-Rundschau

    Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte

  6. Android P

    Hintergrund-Apps wird Zugriff auf Kamera und Mikro verwehrt

  7. Online-Glücksspiele

    Bei Finanzsperren droht illegale Vorratsdatenspeicherung

  8. Betaversionen

    AirPlay 2 aus iOS und TVOS 11.3 entfernt

  9. Homee

    Homekit mit Z-Wave, Zigbee und Enocean verbinden

  10. Apfel

    Apple lässt sich Regenbogenlogo schützen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Axel Voss: "Das Leistungsschutzrecht ist nicht die beste Idee"
Axel Voss
"Das Leistungsschutzrecht ist nicht die beste Idee"
  1. Leistungsschutzrecht EU-Ratspräsidentschaft schlägt deutsches Modell vor
  2. Fake News Murdoch fordert von Facebook Sendegebühr für Medien
  3. EU-Urheberrechtsreform Abmahnungen treffen "nur die Dummen"

Sam's Journey im Test: Ein Kaufgrund für den C64
Sam's Journey im Test
Ein Kaufgrund für den C64
  1. THEC64 Mini C64-Emulator erscheint am 29. März in Deutschland
  2. Sam's Journey Neues Kaufspiel für C64 veröffentlicht

Star Trek Discovery: Die verflixte 13. Folge
Star Trek Discovery
Die verflixte 13. Folge
  1. Star Trek Bridge Crew Sternenflotte verlässt Holodeck

  1. KFC ist also nicht nur ernährungsstechnisch...

    drdoolittle | 10:46

  2. Re: Verteil-Mechanismus?

    glasen77 | 10:43

  3. Re: Das ist doch mal eine tolle Idee

    Dwalinn | 10:43

  4. Re: Spielern das bankkonto sperren...

    Katsuragi | 10:40

  5. Wahnsinn... ich brauch sofort Android One oder...

    pk_erchner | 10:40


  1. 10:33

  2. 10:16

  3. 09:40

  4. 09:08

  5. 09:06

  6. 08:33

  7. 08:01

  8. 07:41


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel