Speichertechnik: Rambus verlängert Patentabkommen mit AMD

Alle Jahre wieder: Rambus hat sein Patentabkommen mit AMD erneuert und um fünf Jahre verlängert. Der Prozessorentwickler muss dem Speicherspezialisten jedes Quartal einen Obolus bezahlen.

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Rambus verkauft mittlerweile auch DDR4-Speicher.
Rambus verkauft mittlerweile auch DDR4-Speicher. (Bild: Rambus)

Der für Speichertechnologien bekannte Hersteller Rambus hat mit dem CPU-Entwickler AMD ein erneutes Patentabkommen getroffen. Die Vereinbarung läuft fünf Jahre, die Details der Vereinbarung unterliegen wie üblich einem Verschwiegenheitsabkommen. AMD bezahlt Rambus pro Quartal, um nicht näher genannte Patente für Mikrochips und Platinen einsetzen zu dürfen, also beispielsweise Grafikkarten oder bestimmte Prozessoren.

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AMD hatte sich zuletzt 2010 mit Rambus auf ein Patentabkommen geeinigt, das bis zum dritten Quartal 2015 gültig war. Rambus lebt seit den 90er Jahren vornehmlich von solchen Übereinkünften, wenngleich der Hersteller durch seinen RDDRAM-Ausflug bei Intels Chipsätzen für den Pentium II und den Pentium III sowie mit dem XDR-Speicher in der Playstation 3 mehr im Rampenlicht stand. Ab dem Pentium 4 hingegen wechselte Intel auf DDR-Speicher und verbannte damit den teuren RDRAM.

Viele Speichertechnologien wie GDDR5X sind heute jedoch vom Jedec-Gremium spezifiziert und für alle Hersteller verfügbar, mittlerweile verkauft Rambus selbst beispielsweise DDR4-Arbeitsspeicher und seit 2013 auch LED-Leuchtmittel, hierbei handelt es sich aber um keine Eigenentwicklung.

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