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Speicherpreise: Amazon erhöht KI-Ausgaben auf 220 Milliarden US-Dollar

Wegen hoher Speicherpreise muss AWS 20 Milliarden US-Dollar mehr ausgeben. Auch durch die Beteiligung an Anthropic steigt der Gewinn von Amazon rasant.
/ Achim Sawall
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Aufnahme des Amazon-Logos aus dem Jahr 2025 (Bild: REUTERS/Dado Ruvic/Illustration)
Aufnahme des Amazon-Logos aus dem Jahr 2025 Bild: REUTERS/Dado Ruvic/Illustration

Amazon wird seine Investitionen in diesem Jahr auf 220 Milliarden US-Dollar erhöhen. Wie Chief Executive Officer Andy Jassy am 30. Juli 2026 nach Handelsschluss an der Börse in New York erklärte(öffnet im neuen Fenster), sind der Großteil Ausgaben für KI und Rechenzentren. Grund für die Steigerung der Ausgaben um 20 Milliarden US-Dollar seien gestiegene Kosten für Speicher.

Amazon verfüge nicht über ausreichende Kapazitäten, um die stark steigende Nachfrage bei AWS zu decken. Der Umsatz der Cloud-Sparte des Unternehmens stieg im Jahresvergleich um 37 Prozent auf 42,2 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten.

"Wir waren schon lange der Ansicht, dass AWS ein Geschäft mit einem Umsatz von mehreren hundert Milliarden Dollar werden könnte, und glauben nun, dass es mindestens das Doppelte erreichen wird", sagte Jassy den Investoren in der Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen.

Umsatz von 200,6 Milliarden US-Dollar

Die gesamten Investitionsausgaben des Amazon-Konzerns stiegen im zweiten Quartal 2026 auf 53 Milliarden US-Dollar, während der freie Cashflow mit minus 7,6 Milliarden US-Dollar in den negativen Bereich geriet.

Laut Jassy hat sowohl "Amazons KI-Sparte als auch die Chipabteilung jeweils eine jährliche Umsatzrate von 25 Milliarden US-Dollar erreicht".

Der Nettogewinn für das zweite Quartal belief sich auf 62,6 Milliarden US-Dollar oder 5,75 US-Dollar pro Aktie, nach 18,2 Milliarden US-Dollar (1,68 US-Dollar pro Aktie) im Vorjahreszeitraum. Darin ist ein Gewinn vor Steuern in Höhe von 53,4 Milliarden US-Dollar enthalten, der vorwiegend aus der Beteiligung an Anthropic stammt. Amazon meldete einen Umsatz von 200,6 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.


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