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Die neuen Predator-Module
Die neuen Predator-Module (Bild: Kingston)

Speichermodule: Kingstons Predator als 8-GByte-Modul oder mit 2.666 MHz

Die neuen Predator-Module
Die neuen Predator-Module (Bild: Kingston)

Unter der Dachmarke HyperX hat Kingston eine neue Serie von DDR3-DRAMs vorgestellt. Die Speichermodule heißen Predator und werden mit bis zu 8 GByte je Slot angeboten. Bei Timings und Spannung gibt es jedoch große Unterschiede.

Nicht mehr mit Kühlkörpern im klassischen Stahlblau, sondern in einer Kombination von dunklerem Blau mit Schwarz werden die neuen Predator-Module angeboten. Das sind wohl kaum zufällig auch die Farben, mit denen Intel seine Extreme-Mainboards gestaltet.

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Die Predator-Speicher sind aber nicht nur für aggressives Overclocking, sondern auch für Bestückungen mit besonders viel Speicher vorgesehen. Dazu gibt es eine Vielzahl von Kits, das größte besteht aus vier Modulen mit je 8 GByte Speicher, so dass sich 32 GByte ergeben. So viel Speicher können unter anderem Intel-Prozessoren seit der Generation Core-i-2000 (Sandy Bridge) mit entsprechenden Mainboards ansteuern.

Das 32-GByte-Kit arbeitet mit effektiv 1.600 MHz und einer CAS-Latenz (CL) von 9, ist also kein ausgewiesener Speicher für Übertakter. Dafür ist auch die große Speichermenge durch die für DDR3 übliche Versorgungsspannung von 1,5 Volt vergleichsweise sparsam. Noch geringere Spannung, die nach DDR3L inzwischen auch verbreitet ist, bieten die Predator-Module nicht.

Hoher Takt oder geringe Latenz

Für höhere Takte bis zu effektiv 2.666 MHz sind bei anderen Modellen der Serie auch Spannungen von 1,6 bis 1,65 Volt nötig, was aber noch im Rahmen der Spezifikationen der Speichercontroller liegt. Das schnellste Kit mit 2.666 MHz besteht nur aus zwei 4-GByte-Modulen, die mit CL11 arbeiten. Mit 2.133 MHz arbeiten die beiden Module des schnellsten Kits mit zwei 8-GByte-Riegeln bei gleicher Latenz.

Alle genannten Timings und Frequenzen können die Module mit Intel-CPUs automatisch erreichen, denn sie unterstützen die XMP-Profile. Diese müssen aber im Bios des Mainboards hinterlegt sein. Ist das nicht der Fall oder wird ein AMD-Prozessor eingesetzt, lassen sich die Werte im Bios auch von Hand richtig setzen.

  • Predator-Module in Intels Schwarz/Blau (Bild: Kingston)
  • Predator-Preise ohne Steuern (Tabelle: Kingston)
Predator-Preise ohne Steuern (Tabelle: Kingston)

Der Hersteller gibt an, dass alle Speichermodule auf Kompatibilität mit den Intel-Chipsätzen P55, H67, P67, Z68, H61 und Z77 Intel getestet wurden, mit AMD-CPUs wurden die Chipsätze A75, A87, A88, A89, A78 und E35 überprüft.

Laut Kingston werden die meisten der Speicherkits ab sofort an den Handel geliefert, deutsche Hardwareversender listen sie bisher noch nicht. Die Preise sind bisher nur als Empfehlungen in US-Dollar angegeben, dabei kostet das 32-GByte-Kit 338 US-Dollar. Das Paket aus zwei 4-GByte-Riegeln mit 2.400 MHz kostet 67 US-Dollar. Für das schnellste Kit mit 2.666 MHz gibt es noch keine Preisangabe, es ist auch noch nicht erhältlich.


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Javaen 17. Aug 2012

Keine Chips der Hersteller gibt die diese Belastung lange aushalten. Lediglich 1600er...



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