Speicherdienst: Dropbox schafft ersten Quartalsgewinn

Dank Coronakrise in die Gewinnzone: Durch mehr Homeoffice kann Dropbox wachsen - das Unternehmen sieht diesen Erfolg aber selbst kritisch.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Logo von Dropbox
Logo von Dropbox (Bild: Andreas Donath)

Der Online-Speicherdienst Dropbox hat mit dem verstärkten Arbeiten von zu Hause in der Coronakrise seinen ersten Quartalsgewinn geschafft. Die Firma aus San Francisco verbuchte in den Monaten Januar bis März 2020 einen Gewinn in Höhe von 39,3 Millionen US-Dollar nach einem Verlust von 7,7 Millionen US-Dollar im gleichen Quartal des Vorjahres. Der Umsatz stieg um 18 Prozent auf 455 Millionen US-Dollar.

Dropbox habe neue Kunden unter anderem aus dem Gesundheitswesen, der Bildung und der Versicherungsbranche gewonnen, sagte Finanzchef Ajay Vashee in einer Telefonkonferenz mit Analysten in der Nacht zum 8. Mai 2020.

Weiteres Neugeschäft könnte bereits unterwegs sein: 40 Prozent mehr potenzielle Kunden als vor der Coronazeit befänden sich in einer Testphase.

Zugleich schränkte Gründer und Chef Drew Houston in einem Interview des Finanzdienstes Bloomberg ein, dass ein allgemeiner wirtschaftlicher Abschwung auch Dropbox treffen würde: "Wir verspüren Rückenwind - aber alles, was unseren Kunden das Leben schwer macht, könnte sich auch auf unser Geschäft niederschlagen."

Dropbox war 2018 an die Börse gegangen und hatte seitdem noch kein Quartal mit einem Gewinn abgeschlossen. Das Unternehmen hat im Laufe der vergangenen Monate kontinuierlich seine Kosten gesenkt.

Anwender können Dropbox kostenlos nutzen, dann gibt es aber Einschränkungen bei der Menge des verfügbaren Speicherplatzes und bei der Anzahl der gleichzeitig synchronisierbaren Geräte. Sein Geld verdient das Unternehmen mit kostenpflichtigen Zugängen, die ab 10 Euro im Monat liegen.

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