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Speedport Pro: Neuer Hybridrouter der Telekom bündelt viele Anschlussarten

Ifa 2018
Die Telekom hat auf der Ifa 2018 den neuen Hybridrouter Speedport Pro präsentiert. Er soll Festnetz und Mobilfunk bündeln und beherrscht alles von ADSL bis Fiber. Mit VDSL Supervectoring sind damit 250 MBit/s und über LTE 300 MBit/s möglich, was gebündelt 550 MBit/s ergibt.
/ Achim Sawall
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Speedport Pro (Bild: Deutsche Telekom)
Speedport Pro Bild: Deutsche Telekom

Speedport Pro, der neue Hybridrouter der Deutschen Telekom, kann verschiedenste Anschlussarten bündeln. Das gab das Unternehmen am 31. August 2018 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Der Speedport Pro soll voraussichtlich im Dezember 2018 erscheinen und 400 Euro kosten. Als Mietmodell fallen 9,95 Euro im Monat an.

Im Mobilfunk werden 700, 800, 900, 1.500, 1.800 und 2.600 MHz unterstützt, geboten werden hier Cat 6 mit zweifach Carrier Aggregation. Im Festnetz kann der Router ADSL, VDSL, Vectoring, Supervectoring und Glasfaser verbinden. Laut Telekom ist das Gerät auf Datenübertragungsraten von bis zu 2.500 MBit/s vorbereitet. Damit unterstützt es den neuen Tarif Magenta Zuhause XL und "alle künftigen Stufen des Netzausbaus". Mit VDSL Supervectoring sind damit 250 MBit/s und über LTE 300 MBit/s möglich, was gebündelt 550 MBit/s ergibt.

Der Speedport Pro hat zwölf WLAN-Antennen. Unterstützt werden die Standards ac und n, das Gerät ist abwärtskompatibel zu a/b und g.

Hersteller ist Sagem, nicht mehr Huawei

Die DECT-Basisstation ermöglicht die Nutzung von bis zu fünf Telefonen. Kunden können außerdem ISDN-Endgeräte und zwei analoge Telefone an den Router anschließen. Weitere Zusatzfunktionen seien geplant – zum Beispiel die Unterstützung der Mesh-Technologie oder Magenta Smarthome. Hersteller ist das französische Elektronikunternehmen Sagem.

Die Hybridtechnik bündelt einen Festnetz- und LTE-Mobilfunkzugang. Die SIM-Karte wird in den Router gesteckt, der sich dann mit dem LTE-Netz verbindet, und ist einzeln nicht nutzbar. Die Telekom bietet den ersten Speedport Hybrid Router bereits seit November 2014 an. Das Gerät kostete monatlich zur Miete 9,95 Euro, einmalig rund 300 Euro oder mehr. Die Hybridtechnik muss, damit sie funktioniert, vom Netzwerk der Telekom unterstützt werden.


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