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Spectrevision: Elijah Wood macht Horror-VR mit Ubisoft

Film- und Spielebranche bringen sich in Stellung: Vor dem erwarteten Siegeszug von Virtual Reality schließt die Produktionsgesellschaft von Elijah Wood eine Kooperation mit Ubisoft, um gemeinsam Inhalte zu entwickeln – unter anderem im Horrorgenre.
/ Peter Steinlechner
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Elijah Wood auf der Comic-Con 2015 (Bild: Jason Merritt/Getty Images)
Elijah Wood auf der Comic-Con 2015 Bild: Jason Merritt/Getty Images

Ubisoft(öffnet im neuen Fenster) schließt eine Partnerschaft mit der Hollywood-Produktionsfirma Spectrevision(öffnet im neuen Fenster) , die 2010 unter anderem von Schauspieler Elijah Wood gegründet wurde. Die beiden Unternehmen wollen gemeinsam Virtual-Reality-Inhalte erstellen, entwickeln und produzieren. Bei Ubisoft ist das Funhouse-Studio in Montreal für die Zusammenarbeit zuständig.

Ubisoft-VR-Spiel Eagle Flight – Trailer (Ankündigung)
Ubisoft-VR-Spiel Eagle Flight – Trailer (Ankündigung) (01:18)

"Als langjähriger Spieler bin ich in erster Linie ein Fan und Bewunderer von Ubisoft" , so Elijah Wood. "Gerade deshalb ist die Zusammenarbeit mit ihnen im Hinblick auf Virtual Reality ein unglaubliches Vergnügen."

Konkrete Projekte stellen die Firmen noch nicht vor, aber Patrick Plourde von Ubisoft Montreal stellt vor allem die "Expertise im Horrorfilm-Genre" von Spectrevision heraus. Die Firma genießt bei Fans einen guten Ruf, sie hat überwiegend von der Kritik gelobte, teils mit Preisen ausgezeichnete Indie-Horrorfilme wie Toad Road, A Girl Walks Home Alone At Night und The Boy produziert.

Die Kooperation ist auch als Zeichen dafür zu sehen, dass sich die Film- und die Spielebranche gleichermaßen darauf vorbereiten, künftig Inhalte für den Virtual-Reality-Markt produzieren zu können. Das Marktforschungsunternehmen IHS Technology erwartet für Playstation VR einen Absatz von rund 1,5 Millionen Geräten im ersten Jahr nach der Veröffentlichung. Oculus Rift soll bei 560.000 und HTC Vive bei rund 440.000 verkauften Einheiten landen.

In den vergangenen Tagen konnten VR-Interessierte in Berlin und München erstmals Abstecher in eine Art VR-Kino unternehmen.


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