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Spectre und Meltdown: Microsoft stoppt Update-Auslieferung für AMD-Systeme

Weil einige Athlon-Prozessoren nach dem Update nicht mehr in Windows booten, stoppt Microsoft die Verteilung von Spectre-Patches für betroffene AMD-Systeme. Schuld sollen fehlerhafte Angaben des Prozessorherstellers sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft zieht Updates für einige AMD-Systeme zurück.
Microsoft zieht Updates für einige AMD-Systeme zurück. (Bild: Pixabay/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Microsoft hat die Auslieferung der Januar-Updates für einige AMD-Rechner gestoppt. Zuvor hatte es Berichte gegeben, dass die Updates für Windows 7, Windows 8.1 und Windows 10 bei einigen AMD-Prozessoren zu Problemen geführt hatten.

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Konkret betroffen sind die Versionen KB4056892 und KB4056891 für Windows 10 (Versionen 1709 respektive 1703) sowie die Versionen KB4056897 und KB4056894 für Windows 7. Auch Versionen für Windows 8.1 sind betroffen. Die Updates sollen eine Mitigation für die Sicherheitslücken Meltdown und Spectre bringen, vollständig schließen lässt sich die Sicherheitslücke dadurch aber natürlich nicht, weil der Fehler in der Hardware selbst liegt. AMD-Prozessoren sind von Spectre betroffen, Meltdown betrifft nur Intel CPUs.

AMD-Prozessoren sollen nicht mit Dokumentation übereinstimmen

Nach Angaben von Microsoft stimmen einige AMD-Prozessoren nicht vollständig mit der Dokumentation überein, die dem Unternehmen vorab übermittelt wurde. Deshalb kann ein Einspielen des Updates zu Systemupdates mit Bluescreens führen oder den Bootprozess gar ganz verhindern. AMD-Anwender sollten die Updates daher derzeit auch nicht manuell einspielen.

Nach Angaben von Nutzern sind von dem Fehler vor allem Athlon-Systeme betroffen. Problematisch ist auch, dass der Patch keinen Wiederherstellungspunkt erstellt. Eine einfache Korrektur des Fehlers ist somit nicht möglich. Microsoft teilt leider nicht mit, welche Prozessoren konkret von dem Fehler betroffen sind.

Microsoft weist in der entsprechenden Mitteilung noch einmal darauf hin, dass einige Antivirenprodukte ein Update verhindern, weil ein bestimmter Registry-Schlüssel gesetzt werden muss.

Nachtrag vom 9. Januar 2018, 18:46 Uhr
AMD hat sich zu dem Vorgang geäußert: "AMD sind Probleme mit Prozessoren älterer Generationen bekannt, die nach dem Sicherheitsupdate von Microsoft aufgetreten sind. AMD und Microsoft arbeiten zusammen, um die Probleme zu beheben. Wir erwarten, bald wieder mit der Verteilung der Updates zu beginnen."



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Flexy 12. Jan 2018

Die Asus AI Suite (Lüftersteuerung, CPU-Steuerung usw.) geht nach dem Patch nicht mehr...

floewe 10. Jan 2018

Ja, der von mir händisch gesetzte hat mir viel Recovery aus dem Backup erspart. Danke MS...

floewe 10. Jan 2018

Einer davon bin ich. Sobald ich Patches vom 04.01. einspiele, klappt nach einem reboot...

Anonymer Nutzer 10. Jan 2018

ach, alles schon erlebt :-D

TriHexagon 10. Jan 2018

Stimmt, weils im heutigen x86 Einheitsbrei ja auch so unglaublich viele...


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