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Spectre: Neuer Microcode für Haswell und Broadwell ist fast fertig

Intel startet einen zweiten Anlauf für Microcode-Updates der Haswell- und Broadwell-CPUs. Innerhalb einer Woche soll es neue Updates geben, die nicht mehr zu unkontrollierten Neustarts führen sollen.

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Heatspreader des Core i5-5675C mit Broadwell-Architektur
Heatspreader des Core i5-5675C mit Broadwell-Architektur (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Intel hat die Überarbeitung der eigenen Microcode-Updates für Prozessoren der Haswell- und Broadwell-Serien fast abgeschlossen und will diese in den kommenden Tagen von OEM-Partnern testen lassen, wie das Unternehmen im eigenen Blog mitteilt. Zuvor hatten die Updates zur Mitigation der Sicherheitslücke Spectre 2 häufigere Neustarts von gepatchten Rechnern verursacht, außerdem gab es nach Angaben von Intel weiteres "unerwartetes Verhalten".

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Intel schreibt in einem Blogpost, man habe die "Wurzel" der Probleme gefunden, ohne auf Details einzugehen. Im Laufe der Woche noch solle es neue Informationen über eine erneute Veröffentlichung der Updates geben. Es ist nicht zu erwarten, dass Intel mit dem Update die Sicherheitslücke Spectre in der zweiten Variante komplett schließt. Denn zum einen sind wohl auch Modifikationen im Betriebssystem notwendig.

Konkurrenz zu Googles Return Trampolines

Zum anderen würde nur eine vollständige Abschaltung des Branch-Target-Buffers vollständige Sicherheit bringen. Dies wäre jedoch mit drastischen Leistungseinbußen verbunden, wie uns einer der beteiligten Sicherheitsforscher, Daniel Gruß, im Interview sagte. Intel wird also vermutlich ähnlich wie Google mit den Return Trampolines (retpolines) eine andere Form der Mitigation entwickeln, ohne bislang Details zu nennen. Über die Kommunikation und Form der Updates ist auch ein Streit in der Linux-Community entbrannt.

Das Unternehmen selbst hatte am 11. Januar die Probleme mit den eigenen Microcode-Updates bekanntgegeben. Einige OEM-Hersteller hatten vorbereitete Updates für die betroffenen Hersteller danach zurückgezogen. Bei Dell etwa steht ein entsprechendes Update noch in der Übersicht, der Download ist aber derzeit nicht mehr verfügbar. Auch HPE, VMWare, Ubuntu und Lenovo haben Updates wieder zurückgezogen.

Nach der ursprünglichen Ankündigung von Intel sollten 90 Prozent der Prozessoren der vergangenen fünf Jahre innerhalb einer Woche ein Update bekommen. Diese Ankündigung war jedoch bereits zu diesem Zeitpunkt irreführend, weil Intel vor allem bei Windows-Nutzern auf die OEM-Hersteller angewiesen ist, die die entsprechenden Firmware-Updates bereitstellen müssen. Bei Linux können Distributionshersteller aktualisierten Microcode vor dem Start des Linux-Kernels laden. Alles Wissenswerte rund um verfügbare Updates und Umgehungsstrategien findet sich in einem Hintergrundartikel.



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